Ungeachtet der Erfolgsmeldungen suchten zu keinem Zeitpunkt binnen der letzten 365 Tage weniger Bundesbürger auf Google nach dem Begriff “Aktien”, als gegenwärtig.

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  • 33 der 40 DAX-Konzerne schütten 2022 voraussichtlich mehr Dividenden aus
  • Auch bei Konzernen mit höchster Dividendenrendite bliebe bei aktueller Inflationsrate lediglich Kaufkrafterhalt
  • Google-Suchvolumen für „Aktien“ auf Jahrestiefpunkt
  • Etwa 30 % der Dividendenausschüttungen 2020 von Unternehmen mit Sitz in Bayern

33 der 40 DAX-Konzerne werden aktuellen Einschätzungen zufolge im Jahr 2022 mehr Dividenden ausschütten, als 2021. Die Gewinne der genannten Unternehmen haben sich im Vergleich zum Vorjahr sogar mehr als verdoppelt. Ungeachtet der Erfolgsmeldungen suchten zu keinem Zeitpunkt binnen der letzten 365 Tage weniger Bundesbürger auf Google nach dem Begriff “Aktien”, als gegenwärtig. Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor.

Das Gros der Unternehmen äußert sich erst mit der Jahresbilanz zur Dividende. Allerdings, so das Handelsblatt, seien bereits jetzt zuverlässige Prognosen möglich, dem Nachrichtenmagazin zufolge sind es eben jene 83 Prozent, welche die Gewinnausschüttung erhöhen.

Am höchsten soll dabei die Dividendenrendite bei BASF ausfallen, gefolgt von Covestro und Allianz. Doch auch beim Spitzenreiter BASF läge jener Wert von 5,7 Prozent nur knapp oberhalb der Inflationsrate im November 2021. Sollte es bei der Inflation keine Trendumkehr geben, dann würden sich besagte Dividenden Wertpapiere allenfalls zur Kaufkrafterhaltung eignen, sieht man von potenziellen Kurssteigerungen ab.

Unterdessen zeigt die Infografik, dass die Corona-Krise zuletzt zu einem Rückgang bei den Dividendenzahlungen geführt hat. 2020 schütteten die DAX-Unternehmen in Summe 34,2 Milliarden Euro an die Anteilseigner aus, 2019 waren es noch 38,5 Milliarden Euro.

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Etwa 30 Prozent der Dividendenausschüttungen kamen 2020 indes von Unternehmen der DAX-Familie mit Sitz in Bayern, Nordrhein-Westfalen landet mit knapp 28 Prozent auf dem zweiten Platz, gefolgt von Baden-Württemberg (10,3 Prozent).

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