Millionen von Kleinanlegern investieren inzwischen in Kryptowährungen, sodass es sich längst nicht mehr nur um ein Nischen-Asset handelt.

Kryptowährungen

Millionen von Kleinanlegern investieren inzwischen in Kryptowährungen, sodass es sich längst nicht mehr nur um ein Nischen-Asset handelt. Welche Token diese bevorzugen und welches Gewicht sie auf die Waagschale bringen, zeigt eine neue Infografik von Boersen-Parkett.de.

Allein in Indien gibt es inzwischen 157,6 Millionen Krypto-Besitzer. Zum Vergleich: Die Bevölkerung in Deutschland liegt laut aktuellen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes bei 83,8 Millionen.

Die Infografik zeigt, dass sich lediglich 7 Prozent der Bitcoins des Gesamtbestands in den Händen von sogenannten Kleinanlegern befinden – also von denen, die weniger als einen Bitcoin auf ihrem Wallet verwahren.

Unterdessen halten Bitcoin-Spot-ETFs etwas mehr als 4 Prozent der gesamten zirkulierenden Bitcoin-Gesamtmenge. Noch halten die Kleinanleger etwas mehr Anteile, doch während private Investoren bereits seit vielen Jahren ihr Geld in BTC anlegen können, wurden die Bitcoin-Spot-ETFs erst zu Jahresbeginn 2024 von der SEC genehmigt, was vor allem institutionellen Investoren einen vereinfachten Zugang verschaffte.

Auch wenn Kleinanleger vergleichsweise wenige Coins besitzen: Kryptowährungen landen immer häufiger in ihren Portfolios. Weltweit, wohlgemerkt. Zuletzt kauften sie binnen eines Monats 25.000 BTC, während die monatliche Emission neuer BTC im selben Zeitraum lediglich bei 14.100 lag. Erst vor wenigen Wochen kam es zum sogenannten Halving, mit der Konsequenz, dass Miner pro hinzugefügtem Block nur noch 3,125 statt 6,25 Bitcoins erhalten.

Das Interesse gerade der Kleinanleger ist durchaus vorhanden; allerdings zeigen Daten, dass derzeit keineswegs von einem Hype gesprochen werden kann. Die Google-Suchvolumina für “Bitcoin” sind vergleichsweise gering, der entsprechende Trend-Score notiert (im 5-Jahres-Rückblick) aktuell bei 26, wobei der Maximalwert 100 für das größtmögliche Volumen steht. Gerade in Deutschland ist nach wie vor eine große Skepsis ausgeprägt: 70 Prozent der Bundesbürger haben Angst, beim Kauf von Kryptowährungen betrogen zu werden.

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Neben Bitcoin sind die Cyberdevisen Ether und Cardano diejenigen, die sich am häufigsten in den Wallets der Privatanleger befinden. Auch Meme-Coins, allen voran der Dogecoin, erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit.

 

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