Superreiche mit Vermögenszuwachs, während Staatsverschuldung steigt

Die DAX-Konzerne erzielten im ersten Quartal in Summe Gewinne in Höhe von 41,8 Milliarden Euro – im Vorjahr waren es noch 20,85 Milliarden Euro.

DAX-Gewinne

  • DAX-Konzerne erzielen im Q1 Gewinne in Höhe von 41,8 Milliarden Euro (2020: 20,85 Milliarden Euro)
  • Daimler erhöhte Dividende von 90 Cent auf 1,35 Euro – 83 % der Bürger halten diese Dividendenpolitik für falsch
  • Von 2011 bis 2017 stiegen die Dividenden in den 7 führenden Industrieländern um 31 %, wohingegen die Löhne lediglich 3 % angehoben wurden

Die DAX-Konzerne erzielten im ersten Quartal in Summe Gewinne in Höhe von 41,8 Milliarden Euro – im Vorjahr waren es noch 20,85 Milliarden Euro. Doch auch gegenüber dem Jahr vor der Corona-Krise schlägt der Gewinnanstieg mit 56,3 Prozent zu Buche, wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht.

Während sich die Wenigsten an den Gewinnen stören dürften, stößt die Dividendenpolitik einiger Unternehmen durchaus auf Kritik. So erhöhte Daimler beispielsweise die Gewinnausschüttung von 90 Cent (2020) auf 1,35 Euro (2021). 83 Prozent der Bundesbürger halten diese Dividendenpolitik des Autokonzerns für falsch, unter anderem deshalb, weil die Stuttgarter neben zahlreichen weiteren Unternehmen Kurzarbeitergeld in Anspruch genommen haben.

Wie die Infografik aufzeigt, ist der Trend hin zu höheren Dividenden keineswegs neu. Von 2011 bis 2017 stiegen die Dividenden in den führenden sieben Industrieländern branchenübergreifend im Mittel um 31 Prozent, wohingegen die Löhne lediglich 3 Prozent angehoben wurden.

Am höchsten fällt die Dividendenrendite unter den DAX-Konzernen bei E.ON aus. Diese beläuft sich auf 5,33 Prozent. Auf dem zweiten Platz landet BASF, gefolgt von der Allianz sowie Bayer.

Während die Pandemie die Welt nach wie vor in Atem hält, steigen die Kurse zahlreicher Assets beträchtlich an. Dies macht sich auch auf die Vermögen der Superreichen bemerkbar. Im Februar 2019 besaßen die 10 reichsten Deutschen noch etwa 179,3 Milliarden US-Dollar, wohingegen es im Dezember 2020 bereits 242 Milliarden Dollar waren. Deutlich anders sieht es bei der deutschen Staatsverschuldung aus: Diese stieg von 59,6 Prozent des BIPs (2019) auf 71,2 Prozent des BIPs (2020).

 

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