Paradigmenwechsel bei Aktienkultur und Ansturm auf Broker – bis zu 700% mehr Depoteröffnungen

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Vereinigten Staaten von Amerika entscheiden sich immer mehr junge Menschen, in Aktien zu investieren.

Aktienkultur

  • Bis zu 700 % mehr Depoteröffnungen
  • Aktionärsquote bei 18 bis 24-Jährigen kletterte von 24 auf 39 %
  • Online Broker in 2020 mit höchsten Depotkunden-Zuwachs aller Zeiten
  • Einzelne Wertpapiere welche im Fokus junger Anleger sind mit Anstieg von bis zu 1.000 % in wenigen Tagen

Das Krisenjahr 2020 veränderte die Aktionärsstruktur grundlegend, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht. Zum einen erreichen die Depoteröffnungen neue Höchststände. Zum anderen sind es vor allem junge Erwachsene, die jene Form der Geldanlage für sich entdecken, und dadurch an Einfluss gewinnen.

Wie die Infografik aufzeigt, besitzen inzwischen 34 Prozent der Deutschen Aktien. Noch im Jahr 2017 waren es lediglich 24 Prozent. Am stärksten fällt der Anstieg bei den 18 bis 24-Jährigen aus. Hier kletterte die Aktionärsquote in besagtem Zeitraum von 24 auf 39 Prozent.

Obgleich die Aktionärsstruktur heterogener wird, entscheiden sich nach wie vor vermehrt Männer für Aktien als Wertanlage. Der durchschnittliche Aktienbesitzer ist männlich, rund 40 Jahre alt, verfügt über einen Hochschulabschluss und verdient etwa 4.000 Euro netto pro Monat.

Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Vereinigten Staaten von Amerika entscheiden sich immer mehr junge Menschen, in Aktien zu investieren. Insbesondere Neo Broker erfreuen sich hierbei großer Beliebtheit.

Wie aus der Infografik hervorgeht, wächst der Einfluss der Kleinanleger. So stieg der Preis der Codak Aktien binnen weniger Tage um mehr als 1.000 Prozent, weil sich die „Robinhood-Anleger“ in Massen auf das Wertpapier stürzten. Auch im Falle der Hertz Aktien passierte ähnliches – nachdem der Konzern bereits Insolvenz anmeldete.

„Die hohen Volatilitäten an der Börse verschreckte das Gros der Anleger nicht, im Gegenteil“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. „Im Krisenjahr eröffneten mehr Menschen denn je ein Wertpapierdepot. Insbesondere junge Erwachsene interessieren sich verstärkt für die Form der Geldanlage“.

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