Das noch junge Jahr 2023 startete für Krypto-Anleger erfreulich, so stieg der Bitcoin Preis im 30-Tages-Rückblick beispielsweise um 36 Prozent.

  • Keiner investierte in der vergangenen Woche so viel in BTC-Produkte, wie die Deutschen: Bundesbürger für 40 % der Zuflüsse verantwortlich
  • US-Anleger erwarten Marktrückgang, Anleger in Deutschland deutlich optimistischer
  • 64 % der US-Amerikaner recherchieren weniger als 2 Stunden, ehe sie in eine Kryptowährung investieren
  • Im EMEA-Wirtschaftsraum, wozu auch Deutschland zählt, sind es 50 %
  • Viele nehmen keine Recherche vor, sondern folgen blindlings dem Rat von Freunden und Social Media
  • 61,4 % der Bitcoin-Adressen in der Gewinnzone

Das noch junge Jahr 2023 startete für Krypto-Anleger erfreulich, so stieg der Bitcoin Preis im 30-Tages-Rückblick beispielsweise um 36 Prozent. Dennoch ist längst nicht jeder davon überzeugt, dass es so weitergeht, im Gegenteil: Insbesondere US-Anleger sind skeptisch, und erwarten einen Marktrückgang. Wie es um die Einschätzungen der Marktteilnehmer bestellt ist, wie sich Anleger in Deutschland verhalten und vieles mehr, das geht aus einem neuen Marktreport mit anschaulichen Infografiken von Business2Community hervor.

Nach mageren Monaten fließt im neuen Jahr wieder deutlich mehr Geld in den Krypto-Markt. Der Verwalter von Digitalanlagen, Coinshares, berichtet von Handelsvolumina, die mit 62 Prozent deutlich über dem 90-Tage-Durchschnitt liegen. Allerdings scheinen die Anleger der Entwicklung zu misstrauen, besonders skeptisch sind die US-Amerikaner, was sich in hohen Bitcoin-Leerverkaufspositionen äußert. In der Schweiz und vor allem auch in Deutschland fließen hingegen auch deutlich mehr Mittel in Kaufpositionen.

Doch nicht nur hinsichtlich der Einschätzung zum aktuellen Marktgeschehen treten große regionale Unterschiede zutage; auch was das generelle Investment-Verhalten betrifft. Wie die Infografik aufzeigt, geben 64 Prozent der US-amerikanischen Krypto-Anleger an, weniger als 2 Stunden Zeit mit der Recherche zu verbringen, ehe sie sich entschließen, in eine Kryptowährung zu investieren. Im EMEA-Wirtschaftsraum – Deutschland ist ein Teil davon – liegt der Anteil unterdessen bei 50 Prozent. In beiden Fällen sind auch jene inkludiert, die vor einem Investment überhaupt nicht recherchieren, und stattdessen lediglich auf Empfehlungen von Freunden oder Social Media setzen.

Doch auch wenn manche etwas blauäugig investieren mögen: wie aus dem Marktreport von Business2Community hervorgeht, zahlen sich Krypto-Investments mehrheitlich aus. Dies gilt zumindest dann, wenn man in die Flaggschiffe des Marktes investiert. Konkret befinden sich aktuell 61,4 Prozent der Bitcoin-Adressen im Plus. Das bedeutet, dass die Coins zu einem Zeitpunkt gekauft wurden, als die digitale Devise niedriger notierte, als aktuell. Bei Ethereum sind es indes 59 Prozent.

Siehe auch  Steuerklärung: Das Wichtigste zu Kryptowährungen

In Puncto aktueller Marktlage sind die Einschätzungen dieser Tage sehr uneinheitlich. Signifikante Short-Positionen sowie Meinungsumfragen mit dem Ergebnis, dass bis zu 40 Prozent der Anleger von einer “Bullenfalle” ausgehen und bald wieder niedrigere Kurse erwarten, zeigen an, dass noch längst keine Euphorie herrscht. Andererseits gibt es auch Gegenteiliges: so werden wieder deutlich mehr Tweets mit positiver Bitcoin Prognose abgesetzt, als mit negativer, und auch der viel zitierte Stimmungsbarometer, der “Fear & Greed”-Index, hat sich wieder deutlich aufgehellt.

„Häufig wird US-Anlegern eine höhere Risikobereitschaft nachgesagt“, so Dennis Buchbauer von Business2Community. „Im Moment allerdings sind es vor allem europäische Investoren, allen voran aus Deutschland, die glauben, dass sich der Krypto-Markt nachhaltig erholt. Nichtsdestotrotz besteht auch hierzulande noch eine große Unsicherheit, ungeachtet der jüngsten Kursgewinne kann definitiv noch nicht von einer euphorischen Marktstimmung gesprochen werden“.

 

 

Hier geht es zum Artikel mit anschaulichen Grafiken

 

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