Was ist eigentlich CFD-Trading?

Was genau ist eigentlich CFD-Trading und worauf kommt es an, wenn man selbst mit dem CFD-Handel anfangen möchte?

TRADING

In den vergangenen Jahren ist das CFD-Trading immer bekannter geworden. Die Anbieter machen sehr viel Werbung und viele Kunden entdecken CFDs für sich. Doch was genau ist eigentlich CFD-Trading und worauf kommt es an, wenn man selbst mit dem CFD-Handel anfangen möchte? In diesem Artikel beantworten wir diese und weitere Fragen zum Thema CFD.

Was bedeutet eigentlich CFD?

Die Abkürzung CFD steht für Contracts for Difference, was auf Deutsch übersetzt Differenzkontrakte bedeutet. Der Name kommt daher, dass mit einem CFD auf die Differenz zwischen einem aktuellen Kurs und einem zukünftigen Kurs gewettet werden kann. Das klingt erst einmal sehr theoretisch, doch eigentlich ist es ganz einfach. Wenn beispielsweise die Aktie eines DAX-Unternehmens bei 15 Euro notiert und man 100 Aktien kaufen möchte, dann kostet das üblicherweise 1500 Euro zuzüglich der Ordergebühren. Mit einem CFD kann man schon für einen Teil des Investments eine nahezu identische Wertentwicklung abbilden. Man hinterlegt lediglich eine Sicherheitsleistung (Margin), deren Höhe von einigen Faktoren abhängt, sich bei einem Handelsvolumen von 1500 Euro aber höchstens im Bereich von wenigen hundert Euro bewegen sollte.
Für Einsteiger ist es wichtig zu wissen, dass man bei einem CFD nie wirklich das Wertpapier erwirbt, dessen Wert abgebildet werden soll. Man partizipiert lediglich an der Wertentwicklung.

Welche Vorteile bietet ein CFD?

CFDs haben im Vergleich zu Aktien und Fonds einige Vorteile, allerdings sind sie nicht für jeden Anleger geeignet. Der größte Vorteil von CFDs ist natürlich die Tatsache, dass sie mit einem Hebel gehandelt werden können. Die Höhe des Hebels hängt von einigen Faktoren ab, doch bei einem Forex Broker wie XTB können Privatkunden mit einem Hebel von bis zu Faktor 30 traden. Mit einem Guthaben von 1.000 Euro wäre es also möglich, die Wertentwicklung einer Position von bis zu 30.000 Euro abzubilden. Das bietet natürlich enorme Chancen, doch es ist auch mit einem hohen Risiko verbunden. Deshalb ist es gerade für unerfahrene Anleger wichtig, die Funktionsweise von CFDs genau zu verstehen, bevor sie es selbst ausprobieren. Dafür kann es sinnvoll sein, sich erst einmal ein kostenloses Demo Konto zuzulegen. Das beste kostenlose Forex Demo Konto gibt es beim Broker XTB.
Denn damit können Neulinge ohne jegliches Risiko die Handelsplattform ausprobieren und herausfinden, ob ihnen der Handel mit CFDs überhaupt liegt.

Für wen sind CFDs geeignet?

CFDs sind natürlich nur für die Menschen geeignet, die sich mit den Finanzmärkten auskennen und das Produkt verstanden haben. Wenn das der Fall ist, kann man sich mit CFDs aber durchaus eine neue Einnahmequelle erschließen. Dafür ist es wichtig, dass man genug Zeit investieren kann und über das notwendige Kapital verfügt, um auch mal eine schlechte Phase zu überstehen.
Allerdings können CFDs auch für konservative Anleger sehr interessant sein. Es mag zwar erst einmal komisch klingen, dass ein riskantes Finanzprodukt für konservative Anleger geeignet ist. Doch gerade in turbulenten Zeiten kann man CFDs hervorragend nutzen, um einzelne Positionen des Depots abzusichern.
Ob das tatsächlich sinnvoll ist, hängt natürlich vom Einzelfall ab. Trotzdem ist es ratsam, wenn Anleger auch diese Möglichkeit kennen und sich bei Bedarf daran erinnern.

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