Anleihen werden attraktiver und das Interesse der Investoren an Aktien schwindet. Aber es gibt trotz trüber Aussichten an den Börsen weiterhin Chancen.

London (ots) – Anleihen werden attraktiver und das Interesse der Investoren an Aktien schwindet. Warum das insbesondere für Wachstumswerte gilt und warum es trotz insgesamt trüber Aussichten an den Börsen weiterhin Chancen gibt, erläutert Sandeep Rao, Analyst beim weltweiten ETP-Anbieter Leverage Shares.

“Die Inflation ist nicht nur eine Hauptsorge der US-Verbraucher, sondern auch das größte Thema für die US-Notenbank Federal Reserve. Einem aktuellen Bericht von JP Morgan zufolge verbessern sich dadurch die Aussichten auf höhere Anleihezinsen über alle Laufzeiten hinweg. Laut klassischer Markttheorie wird Kapital von den Aktienmärkten abgezogen, wenn Anleihen attraktiver erscheinen. Das drückt die künftigen Aktienbewertungen.

Ein weiteres schlechtes Zeichen für die Bewertungen findet sich in einem Bericht der Bank of America. Dort heißt es, dass auf dem US-Aktienindex S&P 500 basierende ETFs in jüngster Zeit die größten Kapitalzuflüsse verzeichneten. Dahinter steckt der Gedanke, dass ein kleinerer Aktienkorb zu größeren Verlusten führen kann als ein ETF auf den breiten Markt. ETFs, die auf Large-Cap-Aktien basieren – und bei denen viele Bestandteile potenziell überbewertet sind -, mussten starke Abflüsse hinnehmen.

Aus Growth-ETFs zogen Investoren zuletzt ebenfalls Kapital ab, während Produkte mit Value-Fokus Zuflüsse verzeichneten. Das spricht dafür, dass Technologieaktien zunehmend an Attraktivität verlieren. Am meisten Kapital floss in ETFs für das Gesundheitswesen – einem traditionell defensiveren Sektor. Gleichzeitig wurden in großem Umfang Anleihe-ETFs erworben.

Dies ist einmal mehr ein warnendes Beispiel für Anleger. Einerseits drücken Kapitalabflüsse aus Aktien deren Wert – was als negativ bewertet werden kann -, während ein Wechsel zu ETFs einen leichten Anstieg bewirkt – was wiederum ein falsches Positivum darstellt.

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Bislang hat der S&P 500 im Jahr 2022 an 162 Handelstagen eine Umkehr von mindestens einem Prozentpunkt gegenüber dem Tageshoch oder -tief erlebt – so oft wie seit 2008 nicht mehr. Künftig dürfte dies zu einer immer größeren Anzahl von Verlust- und Gewinnphasen führen. Aber auch wenn die längerfristigen Aussichten trübe bleiben: Es wird eine Reihe von taktischen Möglichkeiten geben.”

Mehr dazu lesen Sie im Blogbeitrag “Equities Witness Selloffs and Markets are in Churn” (englisch) von Sandeep Rao. Dieser enthält auch zahlreiche Grafiken.

 

Original-Content von: Leverage Shares, übermittelt durch news aktuell

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