Die Vorstellung, durch passives Einkommen an der Börse finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, lockt viele. Jedoch stehen Anleger oft vor einem Dilemma.

Mattes Ehlert
Mattes Ehlert / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/172879

Greifswald (ots) – Die Vorstellung, durch passives Einkommen an der Börse finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen, lockt viele. Jedoch stehen Anleger oft vor einem Dilemma: Einerseits die Verlockung hoher Renditen, andererseits die Angst vor den damit verbundenen Risiken.

“Besonders für Berufstätige und Selbstständige wirkt der Traum vom erfolgreichen Börsenhandel oft unerreichbar, weil sie denken, es erfordert ständige Marktbeobachtung und ist extrem risikobehaftet”, erklärt Mattes Ehlert, selbstständiger Trader und Börsenexperte. “Dabei gibt es durchaus Strategien, die sowohl für Berufstätige geeignet sind als auch ein ausgewogenes Verhältnis von Risiko und Rendite bieten.”

Wie realistisch ein passives Einkommen mit Börsenhandel wirklich ist, verrät er in diesem Beitrag.

Möglichkeiten und Grenzen von passiven Strategien

Es ist durchaus möglich, die Börse als passive Anlage zu nutzen und damit Gewinne zu erzielen. Insbesondere sogenannte Dividendenaktien sind eine gute Wahl dazu. Bei einer Dividende handelt es sich um eine Gewinnbeteiligung an einer Aktiengesellschaft, wobei einmal im Jahr Ausschüttungen an den Aktionär ausgezahlt werden. Die Höhe ist vom Erfolg des Unternehmens abhängig. Das bedeutet allerdings auch: Je mehr Aktien eines Unternehmens gekauft werden, desto höher fällt die Dividende aus. Richtig rentabel wird es deshalb erst dann, wenn in viele Aktien investiert wird, also wenn bereits großes Vermögen vorhanden ist.

Eine Alternative, die dennoch überwiegend passiv verfolgt werden kann, ist die monatliche Einzahlung in einen ETF-Sparplan. Mit der investierten Summe werden automatisch Anteile des ETFs zum jeweils aktuellen Kurs gekauft. Bei Bedarf und entsprechend gutem Kurs können diese dann zurückgegeben werden. Die Entwicklung des ETFs sollte dabei regelmäßig kontrolliert werden, allerdings hält sich der Aufwand hierfür in Grenzen. Etwa eine Stunde pro Monat ist ausreichend, um die Entwicklung der letzten Wochen zu analysieren.

Alternativen: erfolgversprechende Taktiken mit überschaubarem Aufwand

Der Nachteil des geringen zeitlichen Aufwands bei ETF-Sparplänen ist die reduzierte Möglichkeit, auf Kursschwankungen zu reagieren. Schließlich ist nicht gewährleistet, dass der Aktienkurs gerade dann besonders gut steht, wenn der Trader seine monatliche Stunde an Zeit investiert. Allgemein gilt: Je weniger Zeit jemand für seine Börsengeschäfte aufbringen möchte, desto geringer wird der langfristige Erfolg sein.

Trotzdem muss der Handel nicht zum Vollzeitjob werden, wenn eine klare Strategie verfolgt wird. Wer bereits vor dem Aktienkauf weiß, in welcher Branche er investieren möchte oder welche Rendite angepeilt wird, verliert sich nicht im Angebot an der Börse. Auch Diversifikation, also das Aufteilen des Vermögens auf mehrere Aktienunternehmen, kann dabei helfen, Gewinne zu erzielen. Wem es dabei schwerfällt, sich auf die vermeintlich besten Unternehmen zu fokussieren, kann stattdessen auch diejenigen aussortieren, die für unterdurchschnittlich gehalten werden. Statt in alle 40 DAX-Unternehmen zu investieren, wird der Anlagebetrag dann beispielsweise auf die 35 vielversprechendsten aufgeteilt. So profitiert man von der Kursentwicklung des DAX und liegt sogar darüber, weil Verluste der fünf unprofitablen Unternehmen nicht ins Gewicht fallen.

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Fazit:

Passives Einkommen an der Börse ist möglich, wenn man sich auf wenige Aspekte konzentriert, anstatt ständig dem Ziel nachzujagen, den nächsten großen Markterfolg zu finden. Durch eine klare Strategie und eine fokussierte Auswahl kann man mit relativ geringem Zeitaufwand dennoch eine überdurchschnittliche Rendite erzielen.

Über Mattes Ehlert:

Ein gutes finanzielles Polster aufbauen – das wünscht sich wohl jeder. Viele Berufstätige und Selbständige wählen dafür den Weg an die Börse. Die Wahl fällt dabei meist auf Methoden wie Investment-Fonds oder ETF-Sparpläne, die ganz allgemein als langfristige Anlagen gelten. Keine schlechte Idee, doch wer an der Börse anders agiert, kann deutlich höhere Renditen erzielen. Das Stichwort lautet aktiver Börsenhandel. Genau darauf hat sich auch Mattes Ehlert fokussiert – seit über 9 Jahren ist er an der Börse aktiv. Mit “Gedacht?Getan!” gibt er Berufstätigen und Unternehmern im Rahmen einer Trading-Ausbildung sein Wissen weiter. Denn entgegen der verbreiteten Meinung, dass Börsenhandel hochspekulativ sei und vorwiegend Großinvestoren profitieren, können Sicherheit und ansehnliche Renditen beim Trading Hand in Hand gehen. Weitere Informationen unter: https://gedacht-getan-trading.de/

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