Laut einer globalen Studie verbringen deutsche Studenten während des Lockdowns die meiste Zeit mit dem Lernen

Chegg.org, der gemeinnützige Arm des EdTech-Unternehmens Chegg aus dem Silicon Valley, veröffentlicht heute die Global Student Survey– die umfassendste aktuelle Umfrage über das Leben, die Hoffnungen und die Ängste von Studenten in 21 Ländern im Zeitalter von COVID und darüber hinaus.

COVER IMMAGE-CHEGG global student survey

 

26. FEBRUAR 2021 – Studenten in Deutschland geben an, während des COVID-19-Lockdowns im Durchschnitt 27 Stunden pro Woche für ihr Studium aufgebracht zu haben. Das ist der höchste Wert unter allen untersuchten Ländern und liegt gleichauf mit Italien und Mexiko (jeweils 27 Stunden). Dem folgen Argentinien (26 Stunden) sowie Russland und Spanien (25 Stunden). Ein Drittel (33 %) der deutschen Studenten erklärt, dass sie während des Lockdowns mehr Zeit für ihr Studium aufgewendet hätten als davor, im Gegensatz zu 27 %, die angeben, weniger Stunden aufgewendet zu haben.

Diese Daten sind Teil der Ergebnisse, die heute von Chegg.org, dem gemeinnützigen Arm des EdTech-Unternehmens Chegg aus dem Silicon Valley, veröffentlicht werden. Sie basieren auf eingehenden Meinungsumfragen von Yonder (früher bekannt als Populus) unter fast 17.000 Studenten im Alter von 18–21 Jahren in 21 Ländern weltweit, darunter 511 Studenten in Deutschland. Die Chegg.org Global Student Survey ist die umfassendste aktuelle Umfrage über das Leben, die Hoffnungen und die Ängste von Studenten weltweit im Zeitalter von COVID und darüber hinaus.

Die Studie zeigt auch, dass deutsche Studenten sich mehr Sorgen über den Klimawandel machen als Studenten in jedem anderen befragten Land. 54 % der Befragten führten ihn als größtes Problem ihrer Generation an. Die beiden nächstgrößten Probleme sind die Entwicklung, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer (19 %), sowie Krieg und Konflikte (8 %) an nächster Stelle.

Fast neun von zehn (88 %) deutschen Studenten halten das Land für einen guten Ort zum Leben – der dritthöchste Wert unter allen untersuchten Ländern, nach China (93 %), Australien und Kanada (jeweils 90 %). Im Gegensatz dazu halten nur 16 % der argentinischen Studenten ihr Land für einen guten Ort zum Leben, der niedrigste Wert in der Umfrage.

Unterdessen berichten 7 % der deutschen Studenten, dass sie während der Dauer der COVID-19-Pandemie sexuelle Belästigung erfahren haben. Dieser Wert gehört zu den drei höchsten unter den befragten Ländern, neben den USA (6 %) und Kanada (5 %).
Nur 23 % der deutschen Studierenden sind der Meinung, dass Menschen aus einkommensschwachen Schichten an ihrer Universität gut vertreten sind, nach Südkorea (17 %) der zweitniedrigste Wert unter allen untersuchten Ländern.

Arbeitsplätze sind die Hauptmotivation deutscher Studenten bei ihrem Studium: 28 % geben an, dass die von ihnen angestrebte Karriere einen Abschluss erfordere, während 16 % die Erweiterung ihrer Berufsaussichten anführen. Unterdessen erklären 14 %, die Hauptmotivation für ihr Studium sei ihre Leidenschaft für ihr Fach.
Nur 26 % der deutschen Studenten geben an, dass sie oder ihre Eltern zur Unterstützung ihres Studiums Online-Bildungsplattformen, -tools oder -anwendungen bezahlt hätten, die nicht von ihrer Hochschule angeboten werden – der zweitniedrigste Wert aller untersuchten Länder nach dem Vereinigten Königreich (14 %).

Vier von 10 (41 %) deutschen Studenten hatten im letzten Jahr damit zu kämpfen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. 11 % taten sich schwer mit ihren Lebensmittelkosten, 21 % mit der Miete bzw. ihrer Hypothek, 19 % mit Nebenkosten und 8 % mit medizinischen Kosten.
84 % der deutschen Studenten geben an, ihre Universität habe während der COVID-19-Pandemie den Präsenzunterricht eingestellt.

Die globalen Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass deutsche Studenten einer Meinung sind mit den Studenten in allen 21 Ländern, wenn es darum geht, wie die Hochschulbildung Online-Unterricht einbinden sollte. Zwei Drittel (65 %) der Studenten in allen untersuchten Ländern geben an, sie würden sich ein größeres Angebot an Online-Unterricht an ihrer Universität wünschen, wenn das mit niedrigeren Studiengebühren einhergehe. In allen 21 untersuchten Ländern waren die Studenten, die sich ein größeres Angebot an Online-Unterricht an ihrer Universität wünschen, wenn das mit niedrigeren Studiengebühren verbunden wäre, deutlich in der Mehrzahl.

Dan Rosensweig
Dan Rosensweig, Präsident und CEO von Chegg

Dan Rosensweig, Präsident und CEO von Chegg, berichtet:
„Eine Sache, die Studenten auf der ganzen Welt eint, ist, dass sie aus erster Hand die größte Störung im Bildungswesen erlebt haben, die die Welt je gesehen hat. Diese Umfrage zeigt: Die COVID-Pandemie hat Studenten vor Augen geführt, dass das Hochschulmodell überarbeitet werden muss. Es muss verkürzt werden, sich am individuellen Bedarf orientieren, an persönliche Anforderungen anpassbar sein und skalierbare Unterstützung bieten. Technologie und Online-Unterricht sind ein fester Bestandteil der modernen Bildung; sie sollten die Lernkosten drastisch senken und die Bildung stärker auf Fähigkeiten ausrichten.“

„Wenn rund zwei Drittel der Studenten in allen untersuchten Ländern den Wunsch nach einem größeren Angebot an Online-Unterricht an ihrer Universität im Zusammenhang mit einer Senkung der Studiengebühren äußern und wenn sich mehr als die Hälfte der Studenten eine Verkürzung des Studiums wünschen, ebenfalls im Zusammenhang mit einer Kostensenkung, dann wissen wir, dass sich etwas ändern muss.“

 

MERH LESEN
Den Bericht herunterladen können auf www.CHEGG.ORG

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European Media Relations
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