Bis zu 40 Prozent der Gamer können sich Leben ohne Videospiele nicht mehr vorstellen.

Gaming Markt

  • 40 % der männlichen Gamer können sich Leben ohne Videospiele nicht mehr vorstellen
  • Gaming-Branche in Deutschland nahezu mit Umsatz-Verdreifachung in 5 Jahren
  • Smartphone das meistgenutzte Gaming-Gerät
  • Gaming-Aktien im 5-Jahres-Rückblick mit Zugewinnen von bis zu 350 %, während DAX lediglich 47 % an Notierung zulegte

40 Prozent der männlichen Gamer geben an, sich ein Leben ohne Video- und Computerspiele gar nicht mehr vorstellen zu können. Bei den Spielerinnen sind es immerhin 34 Prozent, wie aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervorgeht. Insgesamt wächst die Branche fulminant, und das in vielen Dimensionen: in puncto Spieleranzahl, durchschnittliche Spielzeit, Umsätze und vieles mehr.

Dabei ist das Smartphone inzwischen schon das meistgenutzt Gaming-Gerät. 81 Prozent der Spielerinnen und Spieler nutzen dieses bereits hierfür. An zweiter Position befinden sich Laptops, gefolgt von Tablets, stationären Spielekonsolen und erst im Anschluss Desktop-PCs (44 Prozent).

Indes zeigt die Infografik, dass die Corona-Krise einen beträchtlichen Einfluss auf das Spielverhalten der Gamer hat. Vor der Pandemie verbrachten Kinder- und Jugendliche noch durchschnittlich 83 Minuten pro Wochentag mit Games, Ende des vergangenen Jahres waren es 120 Minuten.

Zwar erfreuen sich auch kostenlose Spieleinhalte-Inhalte großer Beliebtheit. Dennoch steigt die Bereitschaft unter Gamern, Geld in ihr Hobby zu investieren. 69 Prozent der Spielerinnen und Spieler haben innerhalb der vergangenen 12 Monate Geld für Video- oder Computerspiele ausgegeben, 2015 betrug der Anteil lediglich 50 Prozent. Im selben Zeitraum vervielfachten sich die Umsätze.

Im Jahr 2020 erzielte die Gaming-Branche in Deutschland 8,5 Milliarden Euro (inklusive Hardware), gegenüber 2,9 Milliarden Euro im Vergleichsjahr 2015.

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Auf dem Börsenparkett geht die Entwicklung mitnichten spurlos vorbei. Besonders deutlich wird der Aufwärtstrend bei einem weiter gefassten Zeithorizont. Während der DAX innerhalb der letzten 5 Jahre lediglich 47,2 Prozent an Notierung zulegte, kletterte der Preis bei zahlreichen Gaming-Aktien deutlich stärker nach oben. Bei TakeTwo schlägt der Zugewinn mit 350,1 Prozent zu Buche, Activision Blizzard kommt indes auf 150,8 Prozent.

 

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