Wie es scheint, wird Paraguay das zweite Land nach El Salvador, das Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel macht.

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Das zentralamerikanische Land El Salvador  schrieb Geschichte, als es am 8. Juni 2021 dafür stimmte, Bitcoin zum gesetzlichen Zahlungsmittel zu machen. eine Entscheidung, die von Politikern in einer Reihe lateinamerikanischer Länder, darunter Panama, Argentinien und Brasilien, begrüßt wurde. „Nach El Salvadors historischer Abstimmung zur Einführung von Bitcoin als offizielle Währung Anfang Februar dürfte ein weiterer Dominostein in Lateinamerika fallen. Der Gesetzgeber Carlos Rejala führt nun einen Versuch zur Umsetzung von Gesetzen an, um Paraguay zum zweiten Land zu machen, welches Bitcoin als Währung genehmigt“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

Er kündigte auf Twitter an, dass er im Juli im Nationalkongress Paraguays einen Gesetzentwurf einbringen werde, der wahrscheinlich das neue Kryptowährungsgesetz von El Salvador widerspiegeln wird. Der Gesetzentwurf, der laut Rejala am 14. Juli 2021 veröffentlicht wird, soll also nicht nur Maßnahmen einführen, um Paraguay zu einer Drehscheibe für ausländische Krypto-Investoren zu machen, sondern auch darauf abzielen, Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel zu etablieren. Juanjo Benitez Rickmann, der CEO der Krypto-Börse Bitcoin.com.py, twitterte kürzlich, dass er mit dem Kongressabgeordneten zusammenarbeite, „um ein Projekt im Kongress vorzustellen, damit Paraguay ein kryptofreundliches Land für weltweite Krypto-Investoren wird sowie die Nutzung der erneuerbaren und kostengünstigen Energie aus Wasserkraft”.

„Bitcoin wird nämlich von Umweltschützern wegen der energieintensiven Computerfarmen, in denen es abgebaut wird, weithin kritisiert. Der exorbitante Stromverbrauch der Krypto wurde als einer der Gründe genannt, warum die Behörden in China ihre Herangehensweise an Kryptowährungen verschärften und ein hartes Durchgreifen gegen Mining-Operationen und Krypto-Börsen einleiteten“, fügt Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Nahezu 100 Prozent des Strombedarfs in Paraguay werden von Wasserkraftwerken gedeckt, während 90 Prozent der gesamten erzeugten Energie in die Nachbarländer Brasilien und Argentinien exportiert werden. „Die Verwendung von Bitcoin und anderer Kryptowährung in Paraguay steigt wie in weiten Teilen Lateinamerikas stark an. Das liegt auch an dem jüngsten Zustrom von Unternehmen, die ankündigen, dass sie Kryptos als Zahlungsmethode akzeptieren werden. Für die Wirtschaft Paraguays könnte das zukünftig eine enorme Chance sein“, kommentiert Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG abschließend.

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