Zahlreiche Anleger versuchen, den Markt zu schlagen, und durch gezieltes Timing höhere Renditen einzufahren.

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Welche Fehler den Anlegern besonders teuer zu stehen kommen, das geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor.

Zahlreiche Anleger versuchen, den Markt zu schlagen, und durch gezieltes Timing höhere Renditen einzufahren – beispielsweise dann antizyklisch in Aktien zu investieren, wenn diese gerade stark gefallen sind. Wie die Infografik aufzeigt, geht der Schuss allerdings häufig nach hinten los.

So erzielten Dauerinvestoren (MSCI World bzw. MSCI ACWI) in den letzten 50 Jahren im Durchschnitt eine Rendite von 7,7 Prozent per anno. Abwarter, also diejenigen, die auf vermeintlich günstige Jahrestiefs warten, nur um dann bei einem neuen Jahreshoch zu verkaufen, kommen indes nur auf eine Rendite von 2,1 Prozent, da sie während der Wartezeit Rendite liegenlassen. Sich mit günstigen Einstiegszeitpunkten zu befassen scheint also bares Geld zu kosten, und unnötig Zeit zu verschlingen – zumindest Privatanleger betreffend.

Auch andere Erhebungen machen ebenfalls deutlich, dass sich aktives Trading nur bedingt auszahlt. Während Anlegerinnen auf 18,6 Trades pro Jahr kommen, kommen Anleger auf 36,1 Handelsaktivitäten. Die Krux: sie erzielen damit in Summe keine höheren Renditen als die Frauen.

Auffällig ist, dass die Kluft zwischen Vorstellungen und Realität bei deutschen Anlegern gewaltig ist. So erwarten diese im Mittel eine Jahresrendite von 10,1 Prozent, wobei die tatsächliche Rendite lediglich bei etwa 3 Prozent liegt.

Ein weiterer Faktor, der die Rendite schmälert, ist der Fokus auf heimische Aktien. So liegt der Anteil deutscher Aktien in den Wertpapierdepots hierzulande bei 58 Prozent – allerdings, siehe Infografik, sorgten internationale Aktien in den letzten Jahren für deutlich höhere Renditen.

Siehe auch  Forex-Handel zur Sicherung der Kapitaldecke

 

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