Wie entwickeln sich die Kreditzinsen in 2018?

Kein Indikator beeinflusste die Finanzwelt in den vergangenen Jahren so stark, wie die niedrigen Zinsen. Viele Menschen blicken daher mit großem Interesse auf die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich. Welche Kreditzinsen können wir also im Jahr 2018 erwarten und welche Auswirkungen stehen damit in Verbindung?

Der Blick auf die EZB

Um zu verstehen, welchen Kurs die Zinsen in den kommenden Monaten einschlagen werden, muss der Blick zunächst auf die eigentlich entscheidenden Einflüsse gelenkt werden. An erster Stelle ist hier die Europäische Zentralbank zu nennen, die in regelmäßigen Abständen den Leitzins vorgibt. In den vergangenen Jahren verfolgte sie mit der Senkung des Leitzinses das Interesse, die Konjunktur im Land zu stärken. Schließlich verbirgt sich dahinter die Möglichkeit, das Wachstum der Wirtschaft zu forcieren. Experten gehen davon aus, dass dieses Motiv auch künftig erhalten bleiben wird. Da sich bislang noch keine Überhitzung der Wirtschaft andeutet, welche wiederum eine Senkung erforderlich machen würde, spricht vieles für die Fortsetzung des aktuellen Kurses. Manche Prognosen zeichnen sogar ein Bild, nach dem keine Erhöhung der Zinsen bis ins Jahr 2019 vorgesehen ist.

Günstige Kredite 2018

Doch welche Auswirkungen gehen nun von den zukünftigen Zinsen auf die Bürgerinnen und Bürger aus? Auf der einen Seite stehen Kreditnehmer, die weiter von der aktuellen Lage der Finanzwelt profitieren können. Schließlich ist es möglich, sehr günstige Kredite in Anspruch zu nehmen. Wer die Konkurrenz der Banken für den eigenen finanziellen Vorteil ausnutzen möchte, greift idealerweise zum Onlinerechner von Verivox. So ist es möglich, die Kosten aktiv zu senken und den passenden Kredit zu erhalten.
Eine Fremdfinanzierung der eigenen Träume und Wünsche war also selten günstiger möglich, als in diesen Tagen. So verwundert es kaum, dass auch die Baubranche einen regelrechten Boom erlebt. Wer sein Geld heute in eine Immobilie investiert, kann bei der Hypothek eine enorme Summe sparen. Dies führte schon in den vergangenen Jahren zu einem rasanten Wachstum der Baubranche, die weiter goldenen Vorzeichen entgegensieht.

Die Sorgen der Sparer

Weiterhin gibt es Sparer und Privatanleger, die ihre Anlagestrategie an die aktuelle Situation der Finanzwelt anzupassen haben. Klassische Geldanlagen sind nun nicht mehr dazu in der Lage, zur gewünschten Rendite zu führen. Einerseits führte dies zu einer vermehrten Zuwendung zur Börse, die von neuen Kapitalgebern profitiert. Börsengurus prognostizieren auch auf der Basis des Leitzinses weiter steigende Kurse und neue Rekorde für das kommende Jahr. Wer nicht dazu bereit ist, die eigene Anlagestrategie zu wandeln, wird dagegen mit niedrigen Summen abgespeist. Die normalen Einlagen bei der Bank reichen längst nicht mehr aus, um einen nennenswerten Zuwachs des Geldes zu erzielen. Vor diesem Hintergrund sind es andere Faktoren, die als ausschlaggebend in den Blick zu nehmen sind. So muss längst die Inflation als reale Gefahr für die Spareinlagen angesehen werden, da sie im Laufe der Zeit durchaus für einen Wertverlust verantwortlich sein kann.

Insgesamt deutet sich im Hinblick auf das kommende Jahr nicht die von so manchem Sparer erhoffte Trendwende an. Stattdessen weisen viele Faktoren auf einen weiter niedrigen Leitzins hin, der besonders die Aufnahme von Krediten und Hypotheken begünstigt. Auch auf diese Situation haben sich Privatanleger im nächsten Jahr einzustellen, um finanziell erfolgreich zu wirtschaften.

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