83 Prozent der Großanleger halten globale Finanzkrise für denkbar

60 Prozent wiederum erwarten die nächste schwere Krise bereits in den nächsten 1 bis 3 Jahren.

Finanzkrise

  • 83 % der institutionellen Investoren halten globale Finanzkrise für denkbar
  • 60 % dieser erwarten schwere Krise bereits in den nächsten 1 bis 3 Jahren
  • Mehrheit der Finanzmarktexperten der Auffassung, dass Risiken durch Corona-Krise noch nicht ausreichend in Markt eingepreist sind
  • 11 % der deutschen Unternehmen haben nur noch Liquiditätsrücklagen für weniger als 4 Wochen

83 Prozent der institutionellen Investoren halten eine globale Finanzkrise für denkbar. 60 Prozent wiederum erwarten die nächste schwere Krise bereits in den nächsten 1 bis 3 Jahren. Dies geht aus einer neuen Infografik von Block-Builders.de hervor.

Wie die Infografik aufzeigt, gehen rund 80 Prozent der Großanleger davon aus, dass die Märkte die langfristigen Risiken durch die Corona-Krise noch nicht ausreichend eingepreist haben. Mehr als die Hälfte sieht ein defensiv ausgerichtetes Portfolio im Vorteil. Weitestgehend einig sind sich die institutionellen Anleger darin, dass Wertpapiere aus dem asiatischen Raum allen Risiken zum Trotz ein großes Wachstumspotenzial aufweisen. Der Fokus auf Asien liegt unter anderem darin begründet, dass Staaten wie China die Pandemie besser in den Griff bekommen haben, und deren Wirtschaft deutlich stärker wächst.

Indes wird immer deutlicher, dass die Pandemie tiefe Spuren in den Kassen der Unternehmer hinterlässt. Am kritischsten ist die Situation im Gastgewerbe. Hier geben 19 Prozent an, nur noch für 4 Wochen Liquiditätsrücklagen zu haben. Branchenübergreifend geben 11 Prozent der Unternehmer an, nur noch Rücklagen für knapp 4 Wochen zu haben.

„Ungeachtet aller Risiken notieren zahlreiche Aktien auf Höchstständen“, so Block-Builders-Analyst Raphael Lulay. „Ob wir uns tatsächlich bereits in einer Spekulationsblase befinden, wird sich unterdessen erst noch zeigen müssen. Nach wie vor sehen zahlreiche Marktteilnehmer den Aktienmarkt als nahezu alternativlos an“.

 

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