Finanz- und Anlagehype bei 18 bis 24-Jährigen

83 Prozent nutzen Finanz-Apps. Somit hat sich die Aktionärsquote nahezu verdoppelt.

Finanz Apps

  • 83 % der 18 bis 24-Jährigen nutzen Finanz-Apps
  • Über alle Altersgrenzen hinweg beträgt der Anteil 56 Prozent
  • 2016 nutzten lediglich 10 Prozent der Deutschen eine Finanz-App
  • Corona-Krise sorgte für Nachfragehoch
  • Aktionärsquote bei 18 bis 24-Jährigen beträgt 39 Prozent, Anstieg von 15 Prozentpunkten seit 2017

83 Prozent der 18 bis 24-Jährigen nutzen Finanz-Apps. Wie aus einer neuen Infografik von Kryptoszene.de hervorgeht, interessieren sich junge Erwachsene zunehmend für das Thema Geldanlage. Dies zeigt sich nicht zuletzt auch in einem starken Anstieg der Aktionärsquote.

Über alle Altersgruppen hinweg nutzen 56 Prozent der Bundesbürger ab 18 Jahren Finanz-Apps. Mit steigendem Alter sinkt der Anteil. Nichtsdestotrotz greifen 29 Prozent der über 65-Jährigen auf jene Finanz-Applikationen zurück. Hierbei handelt es sich um einen relativ neuen Trend. Noch im Jahr 2016 nutzten lediglich 10 Prozent der Deutschen eine solche Anwendung.

Indes zeigt ein Blick auf die Google-Suchanfragen, dass die Nachfrage nach Apps rund um das Thema Geldanlage Anfang März ihren Höhepunkt erreichte. Wie aus der Infografik hervorgeht, lassen die Bürger den Downloads auch Taten folgen. Inzwischen sind rund 34 Prozent der Bundesbürger im Besitz von Aktien. Vor 3 Jahren waren es lediglich 24 Prozent.

Die Aktionärsquote ist bei den 45 bis 54-Jährigen sowie den 18 bis 24-Jährigen am höchsten. Diese beträgt jeweils 39 Prozent. Allerdings war der Anteil der jungen Aktienbesitzer noch im Jahr 2017 bedeutend geringer. Der Anteil stieg innerhalb der letzten 3 Jahre um 15 Prozentpunkte.

„Das Thema Geldanlage rückt immer mehr in den Fokus der Deutschen, insbesondere bei jungen Erwachsenen“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Die Corona-Krise verstärkte den Trend sogar – nicht zuletzt deshalb, weil zahlreiche Anleger bei den satten Kursstürzen auf dem Aktienmarkt Chancen witterten“.

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