Der Mega-Trend des 21. Jahrhunderts ist und bleibt Nachhaltigkeit. Laut einer repräsentativen Studie fordern knapp zwei Drittel der Deutschen von Unternehmen, umweltschonend zu handeln.

Der Mega-Trend des 21. Jahrhunderts ist und bleibt Nachhaltigkeit. Laut einer repräsentativen Studie fordern knapp zwei Drittel der Deutschen von Unternehmen, umweltschonend zu handeln. Trotz Inflation sind Konsument:innen bereit, mehr Geld für „grüne“ Produkte auszugeben. Für die Mehrheit ist es jedoch schwierig, „fair“ von „fake“ zu unterscheiden. Viel zu häufig täuschen Unternehmen mit einem verantwortungsbewussten Image, verlangen deutlich höhere Preise und halten nicht, was sie versprechen. Wer nicht länger auf manipulatives Marketing hereinfallen möchte, sollte sich zuvor gut informieren: So denken viele, dass gerechte Mode teuer sein muss, doch was wirklich zählt, ist das Siegel hinter den Marken. Bei nachhaltigen Möbeln sollten sich Interessierte an das „goldene M“ halten und selbst Schönheitspflege hat fünf Merkmale, auf die Verlass ist bezüglich tierversuchsfrei und vegan. Die Expertin Janina Rehbein von myWorld Germany klärt auf und zeigt, warum ein fairer Kauf nicht immer teuer sein muss.

Die Bevölkerung Deutschlands fordert immer mehr nachhaltiges Handeln von Unternehmen. Im vergangenen Jahr hat etwa ein Drittel der Verbraucher:innen bei größeren Anschaffungen wie Möbeln oder elektronischen Geräten auf ökologische Kriterien geachtet. „Trotz vieler Krisen wie dem Ukraine-Krieg und anhaltender Inflation nimmt das keinen Einfluss auf das Kaufverhalten“, erklärt Rehbein. Einer Deloitte-Umfrage zufolge sind Konsument:innen weiterhin bereit, mehr für umweltfreundliche Produkte auszugeben. „Den meisten fällt ein bewusstes Kaufverhalten jedoch schwer – nicht nur, weil sie sich bei all den Siegeln und Zertifikaten kaum zurechtfinden, sondern auch, weil ökologische Produkte oft seltener zu finden sind“, stellt Rehbein fest. Wer sich entscheidet, fortan verantwortungsbewusster zu shoppen, wird häufig mit sogenanntem „Greenwashing“ konfrontiert. Die Expertin rät: „Lieber im Vorfeld gründlich recherchieren, bevor man den vermeintlich umweltbewussten Kauf tätigt.“ Besonders bei der Anschaffung neuer Mode ist es schwer, faire Lieferketten und Produktionsbedingungen zu erkennen. „Der Preis liefert hierüber keine Aussagen“, weiß Rehbein. Sie rät dazu, sich mit den diversen Siegeln der Anbietenden auseinanderzusetzen. Der Nachhaltigkeitstrend wächst auch im Bereich Inneneinrichtung und Beauty: „Eco Home Living“ als neues Komfort-Ziel und nachhaltige Kosmetik sind immer mehr gefragt. Wie dieser neu durchdachte Konsum kostengünstig gelingt, erklärt die Expertin der myWorld. 

Fair Fashion schon ab zwanzig Euro

Nachhaltig produzierte Mode zielt auf die gerechten Arbeits- und Produktionsbedingungen ab. Das beinhaltet auch die Rohstoffe und gesamte Herstellung. „Sozial-ökologisch hergestellte Kleidung muss dementsprechend etwas teurer sein, da entlang der Lieferkette gerechte Löhne gezahlt werden“, weiß Janina Rehbein. Die Kaufpreiszusammensetzung schnell produzierter Kleidung zeigt, dass 50 Prozent Gewinn und 25 Prozent Markenwerbung ausmachen. Nur ein Prozent wird für den Lohn der Schneider:innen investiert. Die höheren Preise haben daher weniger mit Mehrkosten in der Produktion oder Bio-Materialien zu tun, sondern vielmehr mit deutlichen Lohnanhebungen. Sozial-engagierte Anbieter betreiben daher weniger Marketing. „Am besten durchforstet man selbstständig das Internet und wird fündig“, erklärt Rehbein. Häufig täuschen Modeunternehmen mit „Greenwashing“, indem eine „grünes“ Image nach außen kommuniziert wird, um zeitgleich Kleidung zum Discounterpreis anzubieten. „Viele Online-Händler führen bereits ab zwanzig Euro T-Shirts aus Bio-Baumwolle, welches unter sozial-ökologischen Bedingungen produziert wurde“, so die Expertin und fährt fort: „Potenzielle Käufer:innen stehen schnell vor der Entscheidung ‚billig oder bewusst‘. Hier lohnt sich die Suche nach Angeboten auf Sparportalen wie dem der myWorld“. Dort ist sogenannte „Slow Fashion“ häufig preiswert mit zusätzlichem Cashback zu erhalten – und das nicht auf Kosten der Produzierenden.

Siehe auch  Hohe Immobilienpreise in den Städten drängen Menschen aufs Land

So gelingt Eco Home Living

Urwaldabholzungen, Schadstoffe, Müllberge von Wegwerfartikeln – längst ist bekannt, dass Billig-Warenhäuser der Natur schaden. Umweltschonendes Mobiliar ist die Lösung. Dabei bietet der Markt nicht nur ökologische oder recycelte Materialien, sondern auch langlebige Designs an. Mit Upcycling und natürlichen Ressourcen wie Naturfilz, Hanf, Leinen, Jute oder Bambus gelingt die nachhaltige Einrichtung. „Unternehmen, welche auf Transparenz setzen, produzieren Möbel innerhalb Europas und sparen unnötige Transportwege“, weiß Rehbein und fährt fort: „So können CO2-Emmissionen eingespart werden“. Außerdem sollte auf das FSC-Siegel für Holzprodukte und den Blauen Engel als Indikatoren für bewussten Materialverbrauch geachtet werden. „Relativ unbekannt ist das ‚goldene M‘. Dahinter steckt ein Zusammenschluss von 71 Herstellern. Ziel des Siegels ist es, Möbel hinsichtlich Stabilität und Haltbarkeit zu prüfen und die Einhaltung von Richtwerten bei gesundheitsschädlichen Stoffen zu kontrollieren“, so Rehbein. Auch hier macht die Expertin deutlich, dass es nicht zur Belastung des Geldbeutels kommen muss: „Möbel dürfen gerne auch gebraucht gekauft werden. Das spart Geld und gibt dem Inventar eine verlängerte Lebensdauer – Vintage ist schließlich Trend!“ 

„Nachhaltige Kosmetik“ muss nicht sein, was sie verspricht

Ökologische Kosmetik setzt auf wertvolle Bio-Inhaltsstoffe und wird zudem plastikfrei, umweltfreundlich, fair sowie frei von Tierversuchen produziert. Hier kommt es darauf an, unter welchem Schwerpunkt eingekauft werden möchte. Doch Rehbein warnt: „Die Bezeichnung ‚Nachhaltige Kosmetik‘ ist kein geschützter Begriff!“ Dies bedeutet, dass in der Theorie jeder Hersteller seine Produkte als „nachhaltig“ anbieten kann. „Aus diesem Grund ist es ratsam, sich vor dem Kauf über die Artikel eingehend zu informieren“, sagt Janina Rehbein. Vorsicht ist vor allem bei Zertifikaten geboten, die von den Herstellern selbst ins Leben gerufen wurden. Die fünf wichtigsten Prüfsiegel stehen für tierversuchsfreie, vegane, faire, biologische und allergikerfreundliche Artikel. Im besten Fall erfüllt ein Produkt alle Anforderungen. „Auf der Webseite von myWorld findet jeder Beautyliebhaber das passende Angebot und erhält sogar Cash Back“, rät Rehbein abschließend.

1 https://www.gfk.com/de/presse/gfk-nachhaltigkeitsindex-mai-2022#:~:text=Au%C3%9Ferdem%20erfasst%20er%20die%20Bereitschaft,einen%20h%C3%B6heren%20Preis%20zu%20bezahlen.&text=Der%20GfK%20Nachhaltigkeitsindex%20wird%20seit,einem%20Wert%20von%2039%2C0 

2 https://www2.deloitte.com/de/de/pages/consumer-business/articles/studie-nachhaltigkeit-und-verbraucherverhalten.html

https://saubere-kleidung.de/wp-content/uploads/2021/11/studie_nachhaltig_online.pdf 

Über myWorld

Die myWorld Unternehmensgruppe vereint unterschiedlichste Marken und Unternehmen unter einem Dach. Mit seinem Benefit Programm bietet myWorld 15 Millionen Konsumenten attraktive Einkaufsvorteile wie Cashback und Shopping Points, bei weltweit 150.000 Partnern sowie auf dem firmeneigenen Online-Marktplatz. myWorld Partner wiederum profitieren von einem effizienten Kundenbindungsprogramm. Zu den myWorld Tochterunternehmen zählen unter anderem der Business-Service-Provider myWorld 360 und die Reiseplattform travelWorld. Im Rahmen seiner CSR-Aktivitäten unterstützt myWorld zudem die Bildungs- und Umweltschutzprojekte der Child & Family Foundation und der Greenfinity Foundation. myWorld ist derzeit in 55 Ländern vertreten. Mehr Informationen auf myWorld.com.

Pressekontakt:
Fullstop Public Relations
Dominique Barth
+49 151 65020725
d.barth@fullstoppr.com

 

 

slot jepang