Sicher unterwegs im Ausland – mit der Notrufnummer 112

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akz-o Was tun bei einem Notfall im Ausland? Wer mit Handy reist, ist auch in fremden Ländern nie ganz ohne Hilfe. Dafür sorgt in der gesamten Europäischen Union die einheitliche Notrufnummer 112. Auch in Ländern wie Island, Kroatien, Liechtenstein, Mazedonien, Montenegro, Norwegen, der Schweiz, Serbien und der Ukraine gilt die Notrufnummer 112 – wie daheim in Deutschland. Ohne Vorwahl zur Notrufzentrale Ganz gleich, ob die Polizei, die Feuerwehr oder ein Notarzt gebraucht wird: Ein Handy genügt, um unterwegs im Ernstfall von fast jedem Ort aus schnell Hilfe zu rufen. Die Nummer 112 verbindet den Anrufer in allen 27 EU-Staaten ohne Vorwahl aus sämtlichen Mobilfunknetzen sowie aus dem Festnetz kostenlos mit der nächstgelegenen Notrufzentrale. Ein Notruf wird im Mobilfunk- und Festnetz immer mit Vorrang behandelt und kann auch dann ohne Extrakosten vom Handy abgegeben werden, wenn das Mobilfunknetz des eigenen Anbieters gerade nicht verfügbar ist. Ein Prepaidguthaben ist ebenfalls nicht nötig. Das Handy muss allerdings mit einer gültigen SIM-Karte ausgestattet sein. Inzwischen gibt es in den Notrufzentralen vieler europäischer Urlaubsregionen Mitarbeiter, die mehrere Sprachen beherrschen und Anrufern ohne Fremdsprachenkenntnisse weiterhelfen. Allgemeine Informationen finden sich unter www.izmf.de und unter der gebührenfreien Hotline 0800 3303133. Antworten auf „W-Fragen“ Wer in einem Notfall die Rufnummer 112 wählt, sollte in jedem Fall Antworten auf die wichtigsten „W-Fragen“ parat haben: Wo ist etwas passiert? Was ist passiert? Wie viele Personen sind betroffen? Welche Verletzungen oder Erkrankungen liegen vor? Bitte nach der Mitteilung niemals gleich auflegen, sondern weitere Rückfragen der Leitstelle abwarten. Zusatzinformationen für Smartphones Nützliche Zusatzfunktionen bieten Smartphones allen, die unterwegs sind. Durch Apps werden sie zum digitalen Experten und Reiseführer. Ein hilfreiches Angebot hat die Europäische Kommission entwickelt: Die kostenlose App „Europäische Krankenversicherungskarte“ enthält neben Informationen zum Thema Krankenversicherung komprimierte Angaben zu versicherten Behandlungen und zur Kostenerstattung, dazu Notrufnummern sowie Ansprechpartner vor Ort. Praktisch ist, dass alle Daten auf das Smartphone geladen werden – das erspart bei der Informationssuche im Ausland mögliche Roamingkosten für eine Datenverbindung. BU: Foto: IZMF/akz-o
AkZ: Kommunikation & Mobilfunk

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