Zum 30. Juni endet nun die Ausgabe neuer Karten mit dieser Zusatzfunktion. Was bedeutet das für diejenigen, die aktuell über eine girocard mit Maestro-Funktion verfügen?

Quelle: ots und www.presseportal.de/nr/38715

Frankfurt/Main (ots) – Viele Kund:innen in Deutschland haben eine girocard, die zusätzlich ein Maestro-Logo trägt. Zum 30. Juni endet nun die Ausgabe neuer Karten mit dieser Zusatzfunktion. Was bedeutet das für diejenigen, die aktuell über eine girocard mit Maestro-Funktion verfügen?

Für Karteninhaber:innen bleibt i. d. R. alles wie gewohnt, denn die girocard ist mit über 100 Millionen ausgegebenen Karten das hierzulande am weitesten verbreitete Kartenzahlungsmittel und sie wird auch in Zukunft an allen bisherigen Akzeptanzpunkten und Geldautomaten angenommen. Das Maestro-System ist bisher häufig als zusätzliches Akzeptanzlogo auf Bank- und Sparkassenkarten enthalten und ermöglicht die Zahlung im Ausland. Nach dem Maestro-Aus können Kund:innen dennoch weiterhin mit ihrer gewohnten girocard bezahlen und Geld abheben – auch im Ausland. Denn anstelle des Maestro-Symbols erscheinen dann meist andere Akzeptanzlogos auf der Karte.

Banken und Sparkassen bieten Lösung

Mastercard hatte Ende 2021 angekündigt, die Maestro-Funktion sukzessive einzustellen. Ab dem 1. Juli 2023 dürfen dann keine neuen Bank- oder Sparkassenkarten mehr mit dieser zusätzlichen Funktion ausgestellt werden. Bereits ausgegebene Karten behalten weiterhin ihre Gültigkeit und funktionieren im In- und Ausland. Da die meisten Karten in Deutschland eine Laufzeit von vier Jahren haben, laufen somit die letzten girocards mit der Co-Badge-Variante Maestro Ende 2027 ab. Wer bisher also eine solche Karte besitzt, wird spätestens dann mit dem regulären Kartenaustausch eine neue Lösung erhalten und kann bis dorthin wie gewohnt mit seiner Karte bezahlen.

In der Regel kombinieren Banken und Sparkassen, die bislang ihre girocard mit dem Maestro-Logo versehen haben, diese mit einem anderen Co-Badge. Die häufigsten alternativen Zusatzfunktionen sind die Debit Mastercard, V Pay und Visa Debit. Einige wenige Banken verfolgen eine Zwei-Karten-Strategie und bieten ihren Kund:innen statt einer in Zukunft zwei Karten (bspw. eine girocard und eine Debit Mastercard) an. So oder so sorgen die hiesigen Banken und Sparkassen dafür, dass ihre Kund:innen im Ausland bequem und komfortabel bezahlen können.

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Weiterentwicklung der girocard

Mit über 100 Millionen ausgegebenen Karten, über 1 Million aktiven Terminals und mehr als 6,7 Milliarden Transaktionen jährlich bleibt die Debitkarte der Deutschen Kreditwirtschaft hierzulande das mit Abstand am weitesten verbreitete Kartenzahlungsmittel.

Als Marktführerin in Deutschland steht die girocard für ein bewährtes, sicheres und etabliertes Zahlungsmittel. Auch für den Handel stellt sie eine verlässliche Partnerin dar, die ein besonders kosteneffizientes System für garantierte Zahlungen bietet. Und diese Kostenvorteile sind natürlich am Ende auch für Kund:innen spürbar.

In den kommenden Jahren wird die Debitkarte der deutschen Banken und Sparkassen entlang der Marktanforderungen zukunftssicher ausgerichtet werden. Ziel dabei ist es, neue Akzeptanzbereiche zu erschließen und Innovationen in den Markt zu bringen. Dabei erhält das System kontinuierlich neue, passgenaue Zusatzfunktionen, z. B. die Altersverifikation sowie den digitalen Kassenbon.

Über die girocard:

Banken und Sparkassen in Deutschland haben rund 100 Millionen girocards ausgegeben. Die Marke “girocard” steht für den übergeordneten Rahmen der deutschen Kreditwirtschaft für ihre zwei bewährten Debitkarten-Zahlungssysteme: das girocard Verfahren (ehemals “electronic cash”) als Debitkarten-Zahlverfahren und das “Deutsches Geldautomaten-System”. Mit der Verwendung der persönlichen Geheimzahl PIN (Personal Identification Number) garantiert die Deutsche Kreditwirtschaft stets den sicheren und einfachen Einsatz der girocard. Der Name und das Logo girocard wurden 2007 von der Deutschen Kreditwirtschaft eingeführt.

Über EURO Kartensysteme:

Als Gemeinschaftsunternehmen der deutschen Kreditwirtschaft übernimmt die EURO Kartensysteme GmbH Aufgaben im gemeinsamen Interesse der deutschen Banken und Sparkassen im Bereich des kartengestützten Zahlungsverkehrs. Die EURO Kartensysteme GmbH bündelt als Scheme Manager Kernkompetenzen im girocard-System. Zu ihren Aufgaben zählen Produktmanagement, Vertrieb und Scheme Administration sowie Marketing und PR für die girocard. Auch die Entwicklung von operationalen Sicherheitsstandards und Methoden der Missbrauchsbekämpfung gehören zum Leistungsspektrum des Unternehmens, zudem die Mastercard-Lizenzverwaltung.

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