Kamin einbauen und Kosten absetzen

Der Einbau eines Kamins oder Kachelofens gilt im Steuerrecht als Modernisierung, auch wenn das Haus mit einer Gas-Zentralheizung ausgestattet ist.

Neustadt a. d. W. (ots) – Mit Holz heizen schont das Klima. Deshalb fördert die Bundesregierung den Einbau von Kamin oder Kachelofen steuerlich: Ob Neubau oder Altbau, Eigentümer oder Mieter – die Kosten für den nachträglichen Einbau von Kamin oder Kachelofen kann man als Modernisierungsmaßnahme von der Steuer absetzen. Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e. V. (VLH) mit den wichtigsten Informationen sowie Tipps vom Umweltbundesamt.

Kosten bis zu 20 Prozent absetzbar

Der Einbau eines Kamins oder Kachelofens gilt im Steuerrecht als Modernisierung, auch wenn das Haus mit einer Gas-Zentralheizung ausgestattet ist. Engagiert der Eigentümer einer Immobilie einen Handwerker für Modernisierungs-, Renovierungs- oder Erhaltungsmaßnahmen, kann er 20 Prozent der Arbeitszeit des Handwerkers in der Steuererklärung eintragen; maximal aber 1.200 Euro pro Jahr. Materialkosten dürfen nicht abgesetzt werden.

Tipps vom Umweltbundesamt: Effizienter Ofen und trockenes Holz

Die Verbrennung von Holz statt Öl oder Gas schont das Klima, denn bei der Verbrennung von Holz wird nur die Menge an CO2 frei, die das Holz im Laufe des Lebens gebunden hat, informiert das Umweltbundesamt auf seiner Internetseite. Da der Einsatz von Holz zu vergleichsweise hohen Schadstoffemissionen führe, seien auch beim Kaminofen einige wichtige Punkte zu beachten. Mehr Informationen darüber gibt es auf den Internetseiten des Umweltbundesamtes: http://ots.de/QX3OjR

Original-Content von: Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. – VLH, übermittelt durch news aktuell

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