Zeitmanagement: Warum sich Zeit nicht managen lässt

Tipps von Thomas Gelmi für ein besseres Selbstmanagement

Zeitmanagement: Warum sich Zeit nicht managen lässt

Gibt Tipps für besseres Selbstmanagement: Thomas Gelmi

„Jeder Tag hat 24 neue Stunden zur Verfügung und die werden nicht mehr, wenn man sie besser „managt““, meint der Experte für InterPersonelle Kompetenz Thomas Gelmi. Daher ist aus seiner Sicht der Begriff Zeitmanagement nicht der richtige, um zu beschreiben, was eigentlich dahintersteckt: nämlich ein besseres Selbstmanagement. Gelmi zeigt, welche Rolle Selbst- und Beziehungskompetenz spielen und gibt Tipps, wie sich jeder selbst besser managen kann – auch im Hinblick auf seine zur Verfügung stehende Zeit.

„Wer entscheidet über Ihre Zeit? Sie selbst oder jemand anderes?“, lautet die erste schon etwas provokante Frage von Thomas Gelmi. Je höher nämlich der Selbstbestimmungsgrad, desto mehr Einfluss kann man selbst auf seine zur Verfügung stehend Zeit nehmen. Aus diesem Grund ist es außerordentlich wichtig, den Tag so zu gestalten, dass maximale Selbstbestimmung möglich wird. „Natürlich ist man beruflich meist sehr eingespannt, doch hilft gutes Selbstmanagement dabei, auch dort aktiv zu gestalten statt lediglich fremdgesteuert zu reagieren“.

Im Umgang mit der zur Verfügung stehenden Zeit werden oft die Begriffe Effektivität und Effizienz verwendet. Wer effektiv ist, tut das Richtige bzw. das Wesentliche, um etwas zu erreichen. Wer beispielsweise die richtigen Aufgaben am Ende des Tages erledigt hat, ist effektiv. Denn man kann auch effizient das Falsche tun, erlangt dann jedoch nicht den gewünschten Erfolg und ist somit nicht effektiv.

„Ein gutes Zeitmanagement ruft geradezu nach Effizienzsteigerung“, erklärt der Experte für Selbst- und Beziehungskompetenz. „Diese kann man mit dem 80:20-Prinzip – dem sogenannten Pareto-Prinzip – erreichen, das nur in der Anwendung seine Wirkung zeigt.“

Es gibt nämlich viele Tätigkeiten, mit denen man mit 20 Prozent des Aufwands schon 80 Prozent des Ergebnisses erreichen kann. Um auf 100 Prozent im Ergebnis zu kommen und damit Perfektion zu erreichen, wären 80 Prozent – und damit übermässig viel – Aufwand gefordert. Das steht aus Sicht von Thomas Gelmi in keiner Relation.

Gelmis Tipp: „Prüfen Sie einmal Ihre Aufgaben und Tätigkeiten vor dem Hintergrund des Pareto-Prinzips: Ist Ihr Aufwand womöglich größer als nötig? Hindert Ihr Perfektionismus Sie eventuell daran, effizienter sein zu können? Könnte es Ihnen möglicherweis gelingen, durch eine Reduktion des Ergebnisses auf 80 Prozent Qualität mehr Zeit und damit Freiraum für andere Dinge zu bekommen – solche, die Ihnen wichtiger sind?“ Der Experte für InterPersonelle Kompetenz hilft bei der Reflexion dieser Fragen.

Nähere Informationen zu Thomas Gelmi unter www.gelmi-consulting.com

Thomas Gelmi begleitet unter dem Label „Thomas Gelmi – InterPersonal Competence“ weltweit Führungskräfte und deren Teams in Unternehmen unterschiedlichster Größe und verschiedenster Branchen. Dazu gehören global tätige Unternehmen wie Siemens, Roche, oder Syngenta, aber auch KMUs und Privatkunden. Sein Fokus liegt dabei auf der Entwicklung von Selbst- und Beziehungskompetenz in Führung, Zusammenarbeit und Kundenkontakt.

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