Vorsorge für den Krankheits- und Trauerfall Fünf Schritte für mehr Sorgenfreiheit bis zuletzt

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akz-o Ein Thema, das an Relevanz stetig zunimmt, ist die Veränderung unserer Gesellschaft durch den demografischen Wandel. Die Herausforderung und zugleich die Chance bei diesem Wandel heißt „Generationenverantwortung“. Jeder kann dazu beitragen, die nachfolgende Generation zumindest nicht zusätzlich zu belasten. Ein Beispiel ist die rechtzeitige Vorsorge für den Krankheits- und Trauerfall. Umfragen zufolge geht ein Großteil der Menschen noch davon aus, dass Krankenkassen oder Arbeitgeber die Kosten einer Bestattung übernehmen, die heute bei rund 6.000 Euro liegen. Nach der Reform von 2004 wurde die Zahlung von Sterbegeld jedoch ersatzlos gestrichen. Auch wenn frühzeitig Geld zurückgelegt wird, steht dieses häufig dann nicht mehr zur Verfügung, wenn es gebraucht wird. Hohe Kosten, die zum Beispiel bei Pflegebedürftigkeit entstehen, werden oft außer Acht gelassen. Eine zweckgebundene Trauerfall-Vorsorge hilft hier daher weiter: Hier wird eine selbst festgelegte Summe versichert, um später die anfallenden Kosten zu begleichen. Der Versicherte kann zudem mithilfe eines sogenannten „Scenariums“ Art und Umfang der Trauerfeier selbst festlegen. „So können Angehörige nicht nur bei der Organisation von Bestattung und Trauerfeier entlastet werden, sondern auch vor plötzlichen finanziellen Belastungen geschützt werden“, erläutert Walter Capellmann, Hauptbevollmächtigter der Monuta N.V. Niederlassung Deutschland. Weitere Informationen finden Sie auf www.monuta.de/vorsorgen. Im Krankheitsfall sollte man drittens dafür sorgen, dass wichtige medizinische Entscheidungen nicht den Angehörigen aufgebürdet werden. Mit einer aussagekräftigen Patientenverfügung wissen die Ärzte im Fall einer Entscheidungsunfähigkeit des Patienten genau, ob, wie und wie lange er medizinisch behandelt werden möchte. Seit 2009 ist die Patientenverfügung im Betreuungsrecht fest verankert, damit rechtlich bindend und von Ärzten, Betreuern und Angehörigen unbedingt zu beachten. Im schweren Krankheitsfall gibt es darüber hinaus jedoch auch andere Bereiche, die geregelt werden müssen. So kann jeder Mensch im Rahmen einer Vorsorgevollmacht eine Person bestimmen, die im Pflegefall seine finanziellen, medizinischen und organisatorischen Angelegenheiten verantwortet. Denn ohne eine solche Vorsorgevollmacht sieht der Gesetzgeber nicht automatisch die Verwandten, sondern den Betreuer als bestellten Vormund vor. Zu guter Letzt ist es ratsam, ein Testament zu verfassen, um für klare Verhältnisse beim Nachlass zu sorgen und Erbschaftsstreitigkeiten von vornherein auszuschließen. Ohne Testament gilt die gesetzliche Erbfolge: Sind zum Beispiel Kinder vorhanden, bemisst sich der Pflichtteil des Partners auf ein Viertel. Wer möchte, dass sein Erbe individueller verteilt wird, muss daher ein Testament erstellen. BU: Foto: Monuta/akz-o
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