US-Modell lässt deutsche Startup-Herzen höher schlagen

Es sind keine 7-stelligen Investmentsummen notwendig, um eine Geschäftsidee in ein funktionierendes Startup-Unternehmen zu verwandeln. Wie das geht, zeigt aktuell der neue Musikstreaming-Dienst Lizzar (www.Lizzar.com).

US-Modell lässt deutsche Startup-Herzen höher schlagen

Das Team hinter Lizzar: René Tuchscherer, Philipp Jähnel, Kevin Gehrmann und Wulf Rowek (v.l.n.r.)

Berlin, 04.11.2013. Es sind keine 7-stelligen Investmentsummen notwendig, um eine Geschäftsidee in ein funktionierendes Startup-Unternehmen zu verwandeln. Wie das geht, zeigt aktuell der neue Musikstreaming-Dienst Lizzar ( www.Lizzar.com ), welcher als einer der ersten deutschen Startup-Unternehmen aus einer Software-for-Equity Partnerschaft hervorgeht. Im Winter 2012 präsentieren die Gründer dem Berliner Internetbureau „THESIS digital“ einen Prototypen und erläutern ihr Geschäftsmodell. Die beiden Geschäftsführer der Internetagentur sind begeistert und überzeugt: Ein halbes Jahr später kann sich das Ergebnis bereits sehen lassen und das neu gegründete Unternehmen Lizzar erfreut sich rasant wachsenden Nutzerzahlen.

Eine Vision verbindet Gründer- und Agenturteam

Das US-Investmentmodell „Software for Equity“, also der Austausch von Unternehmensanteilen für Programmierleistungen ist in den USA sehr stark verbreitet. Lizzar ist eines der ersten deutschen Startup-Unternehmen, das es geschafft hat, einen Technologiepartner von diesem Modell zu überzeugen und gemeinsam die Entwicklung auf den Weg zu bringen.
„Als ein junges und komplementäres Gründerteam waren wir auf der Suche nach einem starken Partner mit viel Erfahrung in der Entwicklung von Webapplikationen. THESIS digital ist mit seinen 14 festen Mitarbeitern der perfekte Partner für eine solide und kontinuierliche Entwicklung von Lizzar“, erläutert Geschäftsführer Kevin Gehrmann.
Gerade in der Anfangszeit eines Unternehmens fehlt es jungen Gründern an finanziellen Mitteln für Programmierer, Grafiker und Räumlichkeiten – so auch den beiden Gründern Kevin Gehrmann und Philipp Jähnel. Dank der Software-for-Equity-Partnerschaft können sie die Software in ein marktreifes Stadium bringen, ohne auf weitere externe Investoren angewiesen zu sein.
„THESIS digital ist sozusagen unser erster Investor, der genau das in unser Unternehmen einbringt, was ein junges Startup in seiner Anfangszeit benötigt. Nämlich wertvolles Wissen und langjährige Erfahrung mit Webapplikationen, sowie natürlich die Software selbst, die wir gemeinsam mit THESIS konzipiert und entwickelt haben“, erklärt Mitgründer Philipp Jähnel.
Um jetzt neue Mitarbeiter einzustellen und das Wachstum ihrer Plattform weiter zu beschleunigen, sammeln die Berliner Gründer derzeit durch eine Crowdinvesting-Kampagne auf Companisto (www.companisto.de) weiteres Kapital ein. Jedermann hat so die Chance, mit Beträgen ab 5 Euro und bis zu 25.000 Euro Anteilseigner von Lizzar zu werden und so vom Erfolg des jungen Unternehmens zu profitieren.

Was ist Lizzar? Klare Mehrwerte für Künstler und Hörer

Für Nachwuchskünstler sind die Angebote bestehender Musikportale nicht ausreichend. Neben etablierten Stars sind Newcomer und Independent Künstler schlicht nicht sichtbar genug und haben Schwierigkeiten, ihre Musik zu verkaufen. Diese Konkurrenz haben sie auf Lizzar nicht und können dadurch viel leichter bekannt werden. Geschäftsführer Kevin Gehrmann erklärt, wie die Bekanntheit aufstrebender Talente gesteigert werden soll:
„Auf Lizzar kann jeder mit nur wenigen Klicks neue Musik seiner persönlichen Lieblingsgenres, bevorzugten Sprachen und sogar präferierten Regionen entdecken. Das Besondere hierbei ist, dass die Bekanntheit des Künstlers keine Rolle spielt, sondern die Musikwünsche des Hörers im Vordergrund stehen. So wird auf Lizzar Musik sichtbar gemacht und gefördert, die auf bisherigen Plattformen nicht zur Geltung kam.“
Ob Acoustic Pop von Tashara Forrest aus London (UK), Country von Sasha Aaron aus Nashville (USA) oder Reggae von Jelly aus Valparaiso (Chile) – Lizzar bietet schon jetzt eine große Vielfalt an weltweiter Independent Musik. Des Weiteren sollen die Künstler ihre Musik auf direktem Weg an ihre Fans vertreiben können und somit den hohen Vertriebsgebühren von iTunes und co. entgehen.
Diese komplexe Software umzusetzen erfordert ein hohes technisches Wissen und entsprechendes Budget. Dank Software-for-Equity ist es jungen Unternehmen möglich in kürzester Zeit und ohne externe Geldgeber ein marktreifes Produkt zu entwickeln. Somit bringt Software-for-Equity einen frischen Wind in die deutsche Startup-Welt, in der sonst nur finanzstarke Unternehmen bestehen.

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