Unbeschadet durch die Sturmsaison

Nürnberg (ots) – Abgerissene Äste, entwurzelte Bäume, abgedeckte Hausdächer: „Friederike“ fegte über Deutschland hinweg und setzte gewaltige Kräfte frei, die Hab und Gut geschadet haben. Peter Meier, Vorstandsmitglied der NÜRNBERGER Versicherung, informiert, welche Versicherungen bei Sturmschäden greifen.

Gebäude umfassend absichern

„Generell werden Sturmschäden am Gebäude, an der Einrichtung sowie am Auto ab Windstärke 8 über die Wohngebäude-, Hausrat- bzw. Kaskoversicherung abgewickelt“, erklärt Peter Meier. Erreicht ein Sturm Windgeschwindigkeiten von 62 Stundenkilometern oder mehr, zahlt die Gebäudeversicherung die verursachten Schäden am Haus oder der Eigentumswohnung. „Die Versicherung kommt hier auch für Schäden an Zäunen, fest angebrachten Markisen oder Nebengebäuden wie Garagen auf.“

Richtiger Schutz für Wertgegenstände

Doch nicht nur Gebäude können vom Sturm betroffen sein, sondern ebenso das persönliche Hab und Gut im Haus oder der Wohnung. Schäden am Inventar sind über die Hausratversicherung gedeckt. Die Teilkaskoversicherung wiederum springt ein, wenn ein Unwetter dem Auto zugesetzt hat. Sie übernimmt die über die Selbstbeteiligung hinausgehenden Reparaturkosten – selbst wenn das Fahrzeug von losgerissenen Dachziegeln oder einem umgestürzten Baum getroffen wurde.

Vorsorge bei extremer Witterung

Neben Stürmen verursachen vor allem Elementarereignisse wie Starkregen, Hagel oder Überschwemmungen hohe Kosten. Solche Unwetter können verheerende Folgen haben. Das Aufräumen und Wiederherstellen wird schnell zur finanziellen Belastungsprobe. Denn der Staat kommt grundsätzlich nur für nicht versicherbare Schäden auf. Mit einer Elementarschaden-Versicherung als Ergänzung zur Gebäude-, und Hausratversicherung kann man sich vor den finanziellen Folgen extremer Witterung schützen.

Und wenn es zu Schäden kommt?

Peter Meier rät dazu, im Ernstfall schnell zu handeln: „Betroffene sollten versuchen, den Schaden so gering wie möglich zu halten, zum Beispiel indem sie zerbrochene Fenster provisorisch abdichten, damit kein weiteres Regenwasser eindringen kann. Es ist wichtig, dass sie den Versicherer unverzüglich informieren, um Reparaturen und Aufräumarbeiten abzustimmen. Außerdem muss der Schaden dokumentiert werden, am besten mit Fotos oder Videos.“

Original-Content von: NÜRNBERGER Versicherung, übermittelt durch news aktuell

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