Schweinegrippe in China, Regierung empfielt Tamiflu den Milliarden Renner von Roche

Goldbericht-Edelmetall-und-FinanzmagazinWelch ein Timing und ein “Glücksfall” für den Schweizerischen Pharmamulti Roche. Just, nachdem das Ob erste indische Gerichtshof die Patentklage des Pharmakonzerns Novartis um das Krebsmedikament Glivec abgewiesen hat. Bricht in China wiederum eine Vogelgrippe aus, diesmal die bisher fast nicht bekannt H7N9. Ausgebrochen ist der Virus in der Millionenstadt Shangai und Nachbarprovinzen. Lu Hongzhou vom Gesundheitsministerium befürchtet zwar keine Seuchengefahr empfiehlt jedoch schon bei den ersten Anzeichen den Blockbuster Tamiflu von Roche einzunehmen und zwar “so früh als möglich, denn später ist das Medikament nicht mehr so wirksam.”

Gibt es eine bessere PR als Millionen von Bürgern zum empfehlen, den Blockbuster so früh als möglich zu nehmen?

Obowhl es viele Fragezeichen in Bezug auf das Medikament gibt wie auf der Internetseite des Britischen Medical Journals (BMJ). Doch der Schweizerische Pharmamulti profitiert auch von den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die bereits im Jahr 2002 den Regierungen empfohlen hatte, Vorräte von Tamiflu anzulegen. In der Folge horteten viele Regierungen das Medikament “zum Schutz und zum Wohle ihrer Bürger” auf Vorrat. Doch wie alle Medikament hat auch Tamiflu ein Ablaufdatum. So trat 2009 – welche Timing – die Schweinegrippe auf. Und wieder musste ein neuer Vorrat eingekauft werden. Deutschland alleine erwarb für 90 Millionen Euro weiteres Tamiflu. Der Pharmakonzern Roche hat seit 2002 mit Tamiflu einen Umsatz von 12 Milliarden USD erwirtschaftet.

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