Lernen von der Bundesbank

Nur direkt verfügbare Edelmetalle geben Vertrauen und Sicherheit

showimage.php(NL/4609240154) Die Bundesbank holt große Teile ihrer ausländischen Goldreserven nach Deutschland zurück. Nach der Gold-Inventur im letzten Jahr ist das der nächste Schritt der Regierung, konsequent auf physisches Gold zu setzen. Auch private Sparer können daraus eine wichtige Lektion lernen: Nur wirklich verfügbare physische Goldreserven schaffen Vertrauen und geben Sicherheit.

Aschaffenburg, 23.01.2013. Ende letzten Jahres hielten Sparer und Edelmetall-Interessierte den Atem an: Die Bundesbank startete eine Inventur ihrer im Ausland gelagerten Goldreserven. Die Bestandsaufnahme war vom Bundesrechnungshof angeordnet worden und weckte sofort ungute Gefühle. Der erste Gedanke war bei Vielen, Steht es so schlimm um den Euro? Kommt jetzt die Währungsreform? Wappnet sich die Bundesregierung gegen den Finanzkollaps?

Großes Misstrauen gegenüber Papierwährung und Zertifikaten
Diese Befürchtungen waren wohl etwas übertrieben, hatten aber sicher einen wahren Kern. Man kann davon ausgehen, dass das plötzliche Interesse der Regierung an ihrem physischen Gold eine Reaktion auf die internationale Wirtschaftskrise war, sagt Andreas Kupisch, Head of Trading beim Edelmetallanbieter Europäisches Goldkontor (www.goldkontor.de). Denn plötzlich habe man sich gefragt, ob die Reserven in den Auslandslagern tatsächlich vorhanden sind und nicht nur bloß auf dem Papier existieren. In der Krise sei das Misstrauen gegenüber Papierwährungen und Zertifikaten stark gestiegen.

Regierung baut auf Gold
Rund 73 Prozent der deutschen Devisenreserven bestehen aus Gold. Das sind mehr als 3.000 Tonnen des gelben Edelmetalls. Davon liegt mit 1.536 Tonnen fast 60 Milliarden Euro über die Hälfte in New York, 374 Tonnen lagern in Frankreich, 450 Tonnen in England. Nur 1.038 Tonnen rund 30 Prozent also liegen in den Tresorräumen der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main. Diese Besitztümer auf dem Papier bestätigt zu haben ist die eine Sache, doch die wirkliche physische Verfügbarkeit ist es, was zählt.
Bis 2020 soll sich nach aktuellen Plänen die Hälfte des deutschen Goldes in Deutschland befinden.

Trend zu währungsunabhängigen Anlagen
Die Zurückholung des Goldes durch die Bundesbank zeigt im großen Maßstab einen aktuellen Trend auf, so Kupisch. Sparer und Anleger wendeten sich verstärkt währungsunabhängigen Anlageformen zu, die ihren Wert an sich besitzen, so wie Gold, Silber oder Platin. Bei Papierwährungen sind Wertentwicklung und Stabilität abhängig vom Handeln der Zentralbank bzw. von der internationalen Wirtschaftsentwicklung. Edelmetalle werden dagegen immer ihren Wert behalten ganz unabhängig davon, wie sich die Papierwährungen entwickeln, so der Edelmetallexperte. Dem Wert von Edelmetallen kann man also vertrauen. Daher vertraut man auch dem, der Edelmetalle besitzt.
Wer über Edelmetalle verfügt, der ist immer liquide, weil er unabhängig ist von den Wertschwankungen der Papierwährungen, erläutert Kupisch. Dazu sei es aber essentiell, dass man die Edelmetalle auch direkt zur Verfügung habe. Wer seine Goldreserven bei anderen Nationen einlagere, der mache sich wiederum abhängig von deren Bürokratie.

Lieber das Gold in der Hand als das Geld bei der Bank
Unterm Strich gelte also für Privatleute dasselbe wie derzeit für Deutschland: Man sollte sich durch den Kauf von Edelmetallen unabhängig von Währungs- und Wirtschaftskrisen machen und man sollte sein Gold und Silber möglichst direkt und schnell verfügbar haben, so Kupisch. Die nahegelegene Bank ist dafür geeignet, doch Andreas Kupisch hat noch einen weiteren interessanten Tipp: Wer Gold anonym einkauft und privat lagert, der ist auf der ganz sicheren Seite. Denn dann kann einem auch der worst case eines staatlichen Goldverbots nichts anhaben. Anonym gekauftes Gold ist nicht registriert und steht daher dem Besitzer völlig frei zur Verfügung und kann vom Staat nicht belangt werden.

Das Europäische Goldkontor steht als versierter Fachpartner beim Edelmetallkauf zur Seite. Silber, Gold und Platin zu minutenaktuellen Preisen sind unter www.goldkontor.de erhältlich. Daneben bietet das Europäische Goldkontor persönliche Beratung und anonymen Ankauf auch in Geschäftsstellen in Wiesbaden und Waldaschaff bei Aschaffenburg an.

Kontakt:

PR-Gateway

1 Comment

  1. Martin Hark Ein wirklich sehr inretessanter Artikel. Hier meine Gedanken dazu: Man braucht sich nur die Zahlen der Silberverwendung ansehen und schnell wird man feststellen, dass als Anlagegut wieder beliebt geworden ist. Vor allem bei den Privatinvestoren! Die Nachfrage nach Silber hat sich im physischen Bereich (Silbermfcnzen, Silberbarren) sowie im ETF Bereich in den letzten zehn Jahren verzehnfacht. Bei der aktuellen Notenbankenpolitik und der “Ungewissheit” kann sich meiner Meinung das gleiche in den ne4chsten zehn Jahren wiederholen. Die Auswirkungen einer nochmaligen Verzehnfachung der Silbernachfrage aus dem privaten Sektor auf den Silberpreis kann sich heutzutage wohl niemand vorstellen!

Kommentar verfassen

%d Bloggern gefällt das: