Krankenkasse wechseln – Wann macht das Sinn?

Um die Lebenshaltungskosten möglichst gering zu halten, können Verbraucher einiges tun – zum Beispiel auch die Krankenkasse wechseln. Auch wenn die Beiträge der einzelnen Kassen in der gleichen Größenordnung liegen, so kann ein Wechsel doch einiges an Einsparungen mit sich bringen. Besonders attraktiv: Die neuen Direktversicherungen, die mit vielen Bonusleistungen locken.

Geheimtipp Direktkrankenkassen

Was bei der Kfz-Versicherungen bereits seit langem üblich ist, halt zunehmend auch in der gesetzlichen Krankenkasse Einzug: Direktversicherungen wie die agida.de bieten zusätzliche Leistungen. Als Krankenkasse in Hessen und Ableger der AOK Hessen erhalten die Versicherten Bonuszahlungen und weitere Serviceangebote. Das ist für Studenten ebenso perfekt wie für Familien und alle Versicherten, die nach Möglichkeiten zum Sparen und zur Selbstoptimierung suchen.

Möglich macht die Offerte von zusätzlichen Angeboten der Verzicht auf teure Filialen und Sachbearbeiter. Wer bei einer der Direktkrankenkassen in Hessen oder anderswo versichert ist, wickelt alle Vorgänge online ab. Versichern kann sich jeder, der zu einer Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung berechtigt ist. Einzige Voraussetzung bei der agida.de: Der Arbeitgeber muss seinen Sitz in Hessen haben.

Die Sache mit den Zusatzbeiträgen

Seit Januar 2016 dürfen die gesetzlichen Krankenkassen zusätzlich zum Versicherungsbeitrag Zusatzbeiträge von den Versicherten fordern. Die Höhe dieses Beitrags legt jede Versicherung selbst fest. Schon aus diesem Grund lohnt es sich, verschiedene Versicherungen und vor allem auch die Direkten zu vergleichen: Denn die erhobenen Beiträge machen zwischen 0 und 1,7 % der Versicherungsprämie aus.

Wer seine Krankenkasse wechseln möchte, sollte übrigens gleichzeitig über eine Krankenzusatzversicherung nachdenken. Mehr dazu lesen Sie hier!

Zurück in die Gesetzliche!

Nicht ganz so unkompliziert wie der Wechsel von einer Krankenkasse in die andere ist ein Umstieg zurück von der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung. Damit die GKV einen Versicherten wiederaufnimmt, muss dieser bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Gründe für eine Rückkehr gibt es viele, so gibt es in der Gesetzlichen eine kostenlose Familienversicherung für die Kinder, die Abrechnung mit dem Arzt erfolgt direkt über den Versicherer. Vor allem für Versicherte über 55 ist der Wechsel besonders problematisch. Wer bislang selbständig und privat versichert war, der kann nur zurück, wenn er ein Angestelltenverhältnis eingeht und mit seinem Gehalt unter der Versicherungspflicht liegen. Auch eine Aufgabe der Selbständigkeit und ein Wechsel in die Familienversicherung des Ehepartners ist möglich.

Berufsanfänger wechseln dagegen meist leichter: Selbst mit einem Anfangsgehalt oberhalb der Pflichtgrenzen können sie sofort in die GKV wechseln, auch wenn sie während des Studiums privat abgesichert waren.

Bild 1: © istock.com/Izabela Habur

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