Günstige Lichtspender: Energiesparlampen statt Glühbirnen

PrintSie verschwindet nach und nach vom europäischen Markt: Die Glühbirne zählt zu den Auslaufmodellen unter den Lichtspendern. Als günstige Alternative sind mittlerweile diverse Energiesparlampen im Handel erhältlich. Im folgenden Artikel gibt es Infos zu ihren Eigenschaften und Tipps für den Kauf.

Auf Lichtfarbe und Helligkeit achten

Der Wechsel von der klassischen Glühbirne zur Energiesparlampe spart – wie der Name schon verrät – nicht nur Energie, sondern langfristig auch eine Menge Geld. Weitere Möglichkeiten, um im Haushalt Energie und Geld zu sparen, gibt es auf der Seite strom-magazin.de. Hier findet man zum Beispiel nützliche Infos zum Stromverbrauch von Elektrogeräten und Smartphones, die ähnlich wie Leuchtmittel eine ordentliche Portion an Energie verbrauchen.

Wenn die alte Glühbirne erloschen ist, wird sie meistens durch eine moderne Energiesparlampe ersetzt. Ob Halogenlampe oder LED – wichtig ist, dass die neue Lampe genauso helles Licht ausstrahlt wie ihre Vorgängerin. Mit der folgenden Formel lässt sich die Leuchtstärke einfach umrechnen: Die Wattzahl der Glühbirne wird durch vier geteilt. Das Ergebnis entspricht dem Wert, den das neue Leuchtmittel haben sollte.

Außerdem entscheidend für die Auswahl der richtigen Energiesparlampe: die Lichtfarbe, die in Kelvin (K) angegeben wird. Für ein tageslichthelles Weiß, das sich am besten zum Arbeiten eignet, empfehlen sich Lampen mit bis zu 6000 Kelvin. In der Küche ist ein neutrales Weiß von etwa 4000 Kelvin angemessen. Eine gemütliche Stimmung verbreitet eine Lichtfarbe um die 3000 Kelvin, die perfekte Farbtemperatur für Wohnzimmer und Schlafzimmer.

Sind Energiesparlampen gefährlich?

Sie gelten zwar als umweltfreundlich, da sie Energie und somit auch Geld sparen, doch in ihrem Inneren enthalten Energiesparlampen Quecksilber. Es ist nur eine geringe Menge der giftigen Substanz, doch wenn die Lampe zerbricht, ist das Einatmen der Quecksilberdämpfe gesundheitsschädlich. Am besten sollte man sofort kräftig durchlüften und das Zimmer für eine halbe Stunde verlassen. Danach können die Reste der Lampe mit einem feuchten Tuch aufgenommen und in einer Plastiktüte verpackt werden. Wichtig ist, dass diese Tüte luftdicht verschlossen wird. Spezielle Sammelstellen kümmern sich um die Entsorgung, die auf keinen Fall über den Hausmüll erfolgen sollte.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, wählt beim Kauf einer neuen Energiesparlampe eine Variante mit Splitterschutz. Diese Lampen enthalten in den meisten Fällen entweder gebundenes Quecksilber oder Amalgam.

Bild: © istock.com/Diane Labombarbe

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