goldbericht.com: Gewinner und Verlierer der Zypernkrise

Goldbericht-Edelmetall-und-FinanzmagazinGewinner der Zypernkrise

• Die reichen Russen, welche über Insiderinformationen ihre Kapitalien rechtzeitig abziehen konnten
• Die globale Finanz-Mafia hat wieder einen „kleinen, unliebsamen Konkurrenten“ eiskalt abserviert, um das profitable Bankengeschäft unter Kontrolle zu bringen. Bankenplätze wie Malta, Luxemburg und Slowenien werden bereits angezählt und dürften die nächsten Abschuss-Kandidaten sein
• Bankenplatz Frankfurt: „Sicherster“ Hafen im EU-Dunstkreis (trügerische Sicherheit)
• Bankenplatz London: Einziger Bankenplatz in der EU, deren Industrie auch gegen das Diktat von Brüssel von der weitsichtigen Regierung geschützt wird
• Bankenplatz Malta: Letzte Banken-Bastion ausserhalb der EU. Gemäss neuesten Informationen sind bereits namhafte Gelder auf die Insel transferiert worden.
• Die EZB: Bei einer Pleite Zyperns hätte die Europäische Zentralbank 10 bis 20 Mrd. Euro verloren. Mit dem neuen Geldspritze wird der Verlust (mit Zins und Zinseszinsen) bei der künftigen Pleite Zypern weitaus grösser als die jetzt geleistete Kapitalspritze von 10 Mrd. Euro

Verlierer der Zypernkrise

• Zyperns Wirtschaft wird als Versuchsballon geopfert (ist ja weit weg von Kerneuropa), um Erfahrungen für „den grossen Knall“ zu gewinnen. Die EZB, und der IMF wollen Zyprer zurück zu den Wurzeln führen: Zu Fischern und zu Tourismus-Dienstleistern. Bis die EU Prämien zur Zerstörung der Fischerboote wie in Griechenland spricht (sh. Spiegel-TV Video mit diesem Link)
• Zyperns Sparer, Zyperns Volkswirtschaft: Es bestehen keine Zweifel, dass Zypern in eine dramatische Rezession tauchen wird
• Eurolands Steuerzahler dürften weiter bluten, denn die EZB und der IMF haben Zypern 10 Milliarden Euro an Krediten gewährt. Da mit der Zerschlagung der Wirtschaft durch Brüssel, Zypern nicht in der Lage sein wird, die Kredite zurück zu zahlen, dürften wie üblich die Steuerzahler Resteuropas einspringen
• Das System Euro und Euroland: Zypern als „Spielwiese“ Brüssels hat sich das Vertrauen der Anleger verspielt, sowohl Klein-, als auch Grossanleger werden den Euro-Raum für Sparanlagen meiden. Staatliche Einlagenversicherungen haben sich im Falle von Zypern als leere Versprechen erwiesen. Anleger sind gewarnt. Dies dürfte sich auf das Sparverhalten der EU-Bürger auswirken. Viele EU-Banken werden künftig billiges Sparguthaben vermissen und auf teure Refinanzierung zurück greifen müssen, was sich auf die Rentabilität der Finanzindustrie auswirken wird

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