Forex-Handel – Chance oder Risiko für Privatanleger?

dollar-exchange-rate-544949__340Der Devisenhandel ist kein neues Phänomen, denn dieser existiert beinahe so lange, wie es Währungen auf dem Globus gibt. Schon wer für den anstehenden Trip in die USA Wechselkurse auf oanda.com vergleicht und Euro in US-Dollar eintauscht nimmt daran teil. Historisch gesehen charakterisiert sich dieser hochliquide Markt jedoch durch die Dominanz von internationalen Banken und professionellen Währungsbrokern. Nicht zuletzt der anhaltende Niedrigzins – mehr Infos auf ecb.europa.eu – lässt aber immer mehr Privatanleger auf das mit hohen Renditen winkende Forex-Trading aufmerksam werden – die Gefahren werden dabei allerdings oft unterschätzt.

Was den Forex-Handel ausmacht

Verantwortlich für den Aufstieg des Forex-Handels ist aber nicht allein die Niedrigzinsphase, sondern ebenso die Digitalisierung. Spätestens seit der flächendeckenden Verfügbarkeit von Internetzugängen schossen Online-Broker wie Pilze aus dem Boden und eröffneten dem Privatanleger ungeahnte Möglichkeiten. Dieser sogenannte Forex-Handel gestaltet sich betreffenderweise aber wesentlich diffiziler als die Transaktion von Aktien, da die Märkte deutlich volatiler sind und sich Kursbewegungen meist im Bereich der vierten Nachkommastelle, dem sogenannten Pip, bewegen. Im Angesicht der hohen Handelsvolumina, die vor allem durch Großbanken bewegt werden, ziehen jedoch schon geringe Differenzen große Gewinne oder Verluste nach sich.

Großes Handelsvolumen durch Hebelwirkung

Da es für den Privatanleger meist nicht möglich ist, hohe siebenstellige Beträge zu investieren, hat die Finanzbranche für diesen Fall Produkte mit einer implizierten Hebelwirkung entwickelt. Wer also ein Währungspaar handelt und dabei auf ein Instrument mit einem Hebel von 1:50 zurückgreift, kann mit einem eingesetzten Euro am Markt ganze fünfzig Euro bewegen. Da die gängigen Hebel aber auch deutlich größere Hebelverhältnisse zulassen, ist der Eifer groß, auch im Teich der Großen zu fischen. Der Handel funktioniert jedoch nach gänzlich anderen Gesichtspunkten als der Aktienmarkt und bedarf deshalb einer konkreten Einarbeitung in die Thematik, die über die bloße Kenntnis der technischen Begriffe hinausgeht. Abhilfe schafft hier ein Forex Broker Vergleich wie auf Online-Broker.info.

Volatile Märke bergen Chancen für Gewinne und Verluste

Kursschwankungen und schnelle Chartbewegungen sind im Forex-Handel an der Tagesordnung und bieten auch für kundige Privatanleger das Potenzial für hohe Gewinne. Ebenso gut kann ein plötzlicher Ausschlag in die entgegengesetzte Richtung aber auch Verluste heraufbeschwören, was auch auf die Hebelwirkung der Handelsinstrumente zurückzuführen ist. Das Risiko für den Totalverlust ist jedoch noch nicht das Ende der Fahnenstange, denn Hebelprodukte bergen unter Umständen eine Nachschusspflicht des Anlegers, was mit zunehmendem Hebelverhältnis in einem finanziellen Desaster endet. Ferner darf nicht unter den Tisch fallen, dass auch beim Forex-Trading Gebühren anfallen, die einen Teil der Rendite aufzehren.

Forex-Trading auch für Privatanleger geeignet

Unter dem Strich präsentiert sich der Forex-Handel damit als durchaus attraktives Asset für Privatanleger, wenngleich ein gehöriges Maß an Erfahrung, Einarbeitung und Risikobewusstsein notwendig ist, um am Devisenmarkt erfolgreich zu sein.

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